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MAK

Full text : Alte und Moderne Kunst XXI (1976 / Heft 147)


ler, Porzellan, bemalt in

warz, Eisenrot, Gold und

1er.

Q3 cm, D 22,2 cm.

liertel 18. Jahrhundert,

iaden viing-eneng 11723-1735)

er Chienelung (1736-1795).

11.: Fux, China, Nr. 63.

gleichsbeispiele: Hobson,

131, Fig. 1 -

ldsenhoven, P1. 109, Nr, 259_

lK, lnv.-Nr, 7247lKe 3350

1er, Porzellan, bemalt in den

ben der "Rasa Familie".

1,7 cm, D 25 cm,

iode Cifiennlung (1736-1795).

ll,: Fux, China, Nr. 62.

lK, lnv.-Nr. 1U625lKe. 3914

älchen, Porzellan, bemalt

Schwarz und Gold.

1 cm. D 7,1 cm.

1730-1750.

gleichsbeispiele für die

adergabe der Juno: Kisch,

2, 1 (Hauptmotiv gleich und

'iante) - Catalogo, Nr. 56

riorlte).

lK, lnv.-Nr. 4908lKe. 2931

1er, Porzellan, bemalt in

warz, Gold und Eisenrot.

2,5 crn, D 22,13 cm.

1 1730.

11.: Fux, China, Nr. 66.

"gleichsbeispiele: Cox, P1. 169.

lK, lnv.-Nr. 17578lOr. 768

1er, Porzellan, bemalt

Schwarz und Gold.

1,4 cm, D 22,8 cm.

1 1730-1750.

gleichsbeispiele: Schmidt,

132e (Variante) - Catalogo,

11 (Variante) - Le Corbeiller,

29 (Variante) - Beurdeley,

amik, X. 272V Nr. 146

ridnle).

lK, lnv.-Nr. 1656ElKe. 6962.

üsselr Porzellan, bemalt in

terglasurblau, Eisenrot, Gold

1 in den Farben der

rünen Familie".

5.6 cm, D 34,3 cm.

iode K'ong-hsi (1662-1722).

11., FUX, China, Nr. o5 -

, Kunst, Nr. 50.

gleichsbeispiele: Gaidsenho-1,

 PI. 115, Nr. 275 (Variante)-rrdeley,

 Porzellan, Kat.-Nr.169

riante). UMK, lnv.-Nr. 1462!

109.

ler, Porzellan, bemalt in Eisen-,

 Gold und Schmelzfarben.

s einem für Kaiser Karl Vl.

11-1740) angefertigten Service.

1,1 cm, D 22,2 cm.

11.: Fux, China, Nr. 61 -

, KUHSI, Nr, 51.

genstück: Usterreichisdies

iseiirn tür angewandte Kunst,

z-Nr, 23523lKe. 6303.

AK, 1nv.-Nr. 25657lKe. 6600

ler, Porzellan, bemalt

Sdtmelzfarben, Eisenrot,

lwarz, Gold und Silber.

s einem für König Friedrich 11.

1 Preußen bestellten Service.

2,3 cm, D 23,3 cm.

l die Mitte des

Jahrhunderts.

11.: Fux, Exner, Nr. 89 -

1, Kunst, Nr. 52.

r Ieidlsbeispiele: Schmidt,

32a - Goidsenhoven, P1. 122,

. 299 - Beurdeley, Porzellan,

t.-Nr. 175 - Le Carbeiller,

. 32 (Variante).

AK, lnv.-Nr. 30666lKe. 8119,

rnml. Exner

AK : Usterreictlisches Museum

angewandte Kunst, Wien



(Abb. 2) waren barockisierte Darstellungen aus der

klassischen Mythologie - etwa „Juno mit dem

Pfau" (Abb. 31 - höchst beliebt, ebenso Schäfer,

Genre- und galante Szenen, für die es der Forschung

in etlichen Füllen gelang, die entsprechenden

Vorbilder nachzuweisen, Das gilt beispielsweise

für Teller, die die Titelseite eines Hochzeitsliedes

aus dem 1B. Jahrhundert (Abb. 4) zum Vorwurf

haben. lm übrigen finden sich Porträts, Darstellungen

von Jagd, Sport, Schiffahrt und aus der Gschichte.

Eigene Gruppen bilden ferner die sogenannten

„Jesuitenporzellane", die auf Stichillustrationen

zur Bibel, die Geburt Christi (Abb. 5), die Taufe,

die Kreuzigung usw., zurückgehen, sowie mit

Wappen oder Initialen geschmückte Objekte. Bei

den frühen, in den Farben der „Grünen Familie"

bemalten Stücken bleibt die Verzierung, sieht man

von den Wappen ab, rein chinesisch, gleich der

Schüssel um 1700, die das Wappen der holländischen

Provinz Friesland (Abb. 6) trägt, deren breiter

Steigbord aber zwölf Felder mit figürlichen

Elementen und mit Blumenvasen enthält. Später,

in der Regierungsperiode Ch'ien-lung (1736-1795),

wird auch die Randgestaltung den europäischen

Wünschen unterworfen, wie der für Kaiser Karl Vl.

(1711-1740) angefertigte Teller mit dem von zwei

Löwen vor einer Hermelindraperie gehaltenen

österreichischen Hauswappen (Abb. 7), oder der

Teller von einem Service König Friedrichs 11. um

1750 (Abb. 8) - der Wahlspruch „Gott mit uns" ist

deutlich zu lesen - belegen können.

Das für Europa bestimmte Exportporzellan läuft

unter verschiedenen Namen. Es wird nach den

Handelskompanien, die es beförderten, als

„Compagnie des indes", „lndia China" - dabei

wurde China mit dem keramischen Produkt gleichgesetzt

 - oder „Porzellan der ostindischen

Handelskompanien" bezeichnet. Die Holländer

sprechen von „Chine de commande" und der

angelsächsische Raum, in dem heute der Terminus

„China Export" gebräuchlich ist, von „Oriental

Lowestoft". Die Benennung ist von einem englischen

Dorf mit einer bescheidenen Parzellanfabrikation

abzuleiten, deren Vertretung in London chinesische

Waren importierte.

Lilerolur-Hobson

 e R. L. Hobson, Chinese Pottery and Porcelain,

 Vol. 11, Ming ond Ch'ing Porcelain,

London - New York - Toronto - MelbOurhe

 1915

Schmidt e 12. Schmidt, Chinesische Keramik von der

Hart-Zeit bis 111m xlx. Jahrhundert, Frankriiri

 am Main 1924

Gaidsenhoven e J, P, Goidsenhaven, 1d cerornioiie cliinoise

 SUUS les Ts'ing, Brüssel 1936

Klsch e 1a, Kisch, Eurßperien oiil China-Porzellan,

in: Artibus Asiae, Vol. vl., Leipzig 1936,

s. 272-282

Cox e w. E. Cox, The Book of Pottery ond

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Cotdlago : Catalaga de Exposiagäo de Porcelona da

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Beurdeley, : M. Beurdeley, Porzellan aus ciiino. „Com-Porzellan

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m, China e H. FUX, China, Kiilnir und Gesellschaft

(zyästellungskatalüg), Wiener Neiislodt

1

Fux, Exner e H. m, Ostasiatische Kiinsl. Sammlung

Eänaer (Ausstellungskatalag), Darmstadt

1 7

le Corbeiller : Clare Le Corbeiller, China Trclde Porcelain:

 Patterns of Exchange. Addition: to

the Helena Woolwarth McCunn Callectian

in the Metrapalitan Museum of Art, New

York 1974

Bourdeley, z Cecile und M. Beurdeley, cliinesiserie

Keramik Keramik. Ein l-londoiiei, Mrinelien 1974

rini, Kunst e H FUl, KunSt niis crnno (Aiisslellirnoskatalog),

 St. Veit a. d. olnn, 1975

49
            
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