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MAK

Full text : Alte und Moderne Kunst XXIII (1978 / Heft 160 und 161)


offene Frage, denn selbst der allgemeinste Antzpunkt,

 daß bildende Kunst sich jedenfalls in

erken präsentiere. in von Menschenhand hervor- 4

brachten Gebilden, die als künstlerische von an- 

ren menschlichen Hervorbringungen zu unterheiden

 wären, scheint nicht mehr brauchbar.

itdem Naturgegenstände als Fundstücke (obiets

iuves) von Künstlern als oder wie Kunstwerke darboten

 und von Rezipienten auch als solche angeimmen

 worden sind; seitdem ferner jenes Gerät

s Ringen und Haken, das zum Trocknen gespülter

aschen hergestellt war, von Marcel Duchamp1914

s Fleady-made, als fertig vorgefundenes Zweckodukt,

 ergriffen. seinem Gebrauchszweck entzon,

 zum Kunstgegenstand tdesigniert- wurde und

a solcher bis heute in Ausstellungen und im

instmuseum figuriert." (Hess, Seite 13.)

tmit schießt der Autor sicher weit übers Ziel hins.

 An der Auffassung, wonach Kunstwerke etwas

n Menschen in bestimmter, eben künstlerischer,

rsicht Gestaltetes sind, wird man trotz der Entdekng

 der Objets trouves als Bildrnittel durch den

rutschen Kurt Schwitters noch immer mit Gewinn

sthalten.



Nachweislich war dem Künstler nie der Fundg

stand selber das Werk. lmrnerfügte er die Abfi

dukte der Zivilisation. die ihn interessierten -

geworfene Straßenbahnfahrscheine, Etil

Blechteile, Konservenbüchsen. Plakat- oder

Textilfetzen, Holzstucke etc. e in Collagear

ein. die er richtig kompositorischen. farbhai

schen, bildhaft oft auch uberraschenden

mungsgesetzen unterwarf. mittels derer er au

Fundgegenstände erst zu künstlerisch relei

Teilen des Ganzen machte.

Ahnlich der Fundgegenstand bei den Surrea

Durch Bearbeitung und den ihm zugewie

Platz in der Bildorganisation wird er hier me

Unheimliche und Verfremdete, ins Dämon

oder ironische gewendet.

Ähnlich auch schon die "Papiers collesß der

sten. Nicht das Stück Tapete oder Strchge

Wachstuch oder Zeitungspapier, das Braqu

Picasso auf die Bildfläche klebten (erklärte

um wieder Wirklichkeit in ihr bereits weitgehe

strakt gewordenes Bildschaffen zu bringen),

die Kunst aus, sondern derZauber, den sie rin


            
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