Skip to main content Jump to sidebar
MAK

Full text : Alte und Moderne Kunst XXIV (1979 / Heft 163)


incl, von der alles Triviale, Kriegerisch-Destruktive ab

ilt, sieht man sie aus ihren Jahrtausendeursprüngen,

s höheres Bekenntnis, als biblische ur-vox humana urinae.

 Die heilige, vielgeprüfte, geschundene. getretene,

ier doch ewige Stadt, an deren Klagemauer stelivertre

nd lllr die ganze Menschheit immer wieder Pilger inünstig

 besondere Gebete verrichten.

erusalem - lebendige Vergangenheit-i wer iinunt eine

iotodokumentation, Aber dennoch hochinteressant,

n erstaunlicher Dichte in Bild, Dokumentation und

'ormation.

er Themenkreise: Konservierung von Ausgrabungsiiten.

 - Neuplanung von historischen unbebauten

ächen. - Restaurierung und Erhaltung von Stadtviern.

 - Erhaltung von Einzelbauten. An sich Themen,

2 nicht mehr und nicht weniger Kernpunkte und Pro

ame aller kleineren oder größeren menschlichen Anzdlungen

 in der Welt sind, wenn diese etwas auf sich

lten. Nur daß Jerusalem. aus eingangserwähnten Gezhtspunkten,

 mit einer ungemein schwierigeren Pro

amatik in alledem zu kämpfen hat. Daher war man

ch gespannt, was sich die Stadtväter hier vorgenomzn

 haben. Nun, ganz eindeutig sollten Vergangenheit

d Zukunft in natürlicher, wechselseitiger Ausstrahig

 und Durchdringung dargestellt werden, um damit

s eigene geschichtliche BewuBlsein wachzuhalten,

er auch der übrigen Weit die Exponiertheit der

iligen Stadt seit über 4000 Jahren klarlegen.

ster Eindruck, wenn man alle Bilder Revue passieren

B, dort geschieht unglaublich viel. Die Archäologen

ihlen förmlich im Eldorado oftmals übereinandergelarter

 Reste und Schichtungen, Baudenkmalern von unhätzbarem

 historischem Wert. Die da sind Mauern,

"fallende Gewölbe und Brunnenanlagen, Stollen von

isserreservoiren, antiken Schreinen, Grabkammern

d vielem, vielem mehr. Wie anders als so, anhand eir

 derart reichen Selektion von Fotos aller Formate,

tte man diese Exhlbition so eindringlich als Gesamtssage

 machen können. Da ist die einmalig bizarre

idtlandschaft Jerusalems. Seine Zitadelle, deren Urm

 die Kreuzfahrer schulen und deren besondere strapische

 Lage die Position aller Heere begünstigte, die

ir Macht und Diktat ausübten. Hauptproblem heute

Jerusalem unter all den politischen Zwängen aber

- nur unter extremeren topographischen und klimaogischen

 Voraussetzungen - Bewahrung und Festing

 des allgemeinen Zustandes dieses unvergleichbal

 Schatzes biblischer Größe. Selbstredend in Hinsicht

f die neue und gegenwärtige Mitplanung des Jerusan

 von morgen. Wir begreifen vor diesen Bildern die

beugsamkeit und Zähigkeit des Volkes Israel, wenn

gilt, als eigenes geschlossenes Ganzes in seinem einen

 Lebensraum bleiben und existieren zu können,

isen abzusichern. Jeder freigelegte Stein mehr festigt

e Überzeugung, auf dem angestammten Boden der

ieimat zu stehen. Nichts kann sie abschrecken, mit

gebrochenem Eifer, trotz Angst und Terror, die mutiele

 Aufbauarbeit an der Stadt Jerusalem gleich so zu

i wie anderswo in der Welt, wo man dies in Frieden

l kann.

- sich doch bald der Zeitpunkt nähert, der diesen ewin

 Krisenherd zur Ruhe kommen läBt, dieses heilige

'usalem ohne Beschwernis auf einem guten Weg aufris

 gebracht werden kann? Was Speteren vielleicht

:hts mehr sagen wird, dieser Name i-Holocaustu, die

nische Darstellung des Niederganges einer jüdischen

milie durch Exzesse eines Todesregimes, in seinen

tschlüssen verdammungsvoll, gilt wohl auch im ge

nten für das Geschick Jerusalems. Sinnlos, die Zerickelung

 und Entwurzelung begreiflich zu finden,

stlich, Ansätze von Friedensschaimeien zu vernehin.



erusalem - lebendige Vergangenheit- hat als Ausillung

 wertvolle Aufschlüsse gegeben über das, was

Vorderen Orient an Problemen der Stadterhaltung

d des Denkmalschutzes ansteht. Archäologen haben

rt und leisten weiterhin unter den bekannt schwierin

 Voraussetzungen verantwortungsvolle Arbeit.

3. Nun soll es ihn geben, den großen Frieden, vertragw

 besiegelt! Aber Jerusalem wird sicher weiterhin

rter Prüfstein für Israel, für die Araber und für die gente

 Welt bleiben. leopold netopil

iiarika Drechsler, "Ring in Kazimiem, Lithographie

tarika Drechsler, "Landschaft in Italien-i, Holzschnitt

'riedensreich Hundertwasser (im Hintergrund Wiliried Zeller-Iellenberg)

 bei seiner Aussteiiungseroffnuhg

turidenwasser, t-Kalhedralm, 1973. Gbbeiln, gewebt von Hilde

ibsalon (Qeuvre Nr. 104A)

ilick in die Hundertwaseer-Ausstellung

Die Ausstellung nierusaiem - lebendige Vergangenheit-r im

iäulerihol des Museums. Eine Foludokurrlenlation

ianierungsmaßnahmen am Bau des -Neuen Heusesu, 1979.

lesonders bedrohliche Bruchnaht am Stiegentiaus

Bildfolge 1-8

rn
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.