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MAK

Full text : Alte und Moderne Kunst XXIV (1979 / Heft 166 und 167)

er Bauherr von Mirabell hat Beduzzi auch zweimal

elegenheit zur alleinigen Formulierung eigener

een gegeben 1720 entstand für die Hauskapelle

es Wiener Majoratshauses ein von Franz Anton geifteter

 Altar und 1722 der durch einen bezeichnen

 Stich für Beduzzi gesicherten Hochaltar in der

allfahrtskirche Maria-Bühel bei Salzburg". In

ien ist der Aufbau mit ubereck gestellten Saulen

in einem Kielbogen geschlossen und mit einer

aldaohinkrone versehen. die an Pozzos Altar in der

iener Jesuitenkirche erinnert. In Maria-Bühel hat

3h die ganze Konzeption dann in den Raum aufgest.

 Über der frei stehenden Altarmensa schwebt

ts von Engeln gehaltene Gnadenbild in einer

rahlengloriole. Engelsgestalten, die sich uber der

itlichen Säulenarchitektur erheben, beschließen

it einer Flingkrone die Komposition.

anz Anton Harrach muß Beduzzi in Salzburg öfter

ischäftigt haben. Wir wissen etwa, daß der Künst-'

 1719 und 1720 neben einer stattlichen Bezahlung

ich eine nicht gerade geringe Summe für seine

ziseunkosten ersetzt erhielt". Neben dem Hochalrvon

 Maria-Buhel und dem Umbau von Mirabell,

1 Beduzzi als Dekorateur vielleicht auch am Mararsaal

 mitgewirkt hat, sicherlich jedoch bei den

ialfenstern im Risalit der Hoffassade, die auf

ldebrandts Riß noch schmucklos erscheinen,

innte diese Bezahlung auch mit der lmmakulataule

 zusammenhängen.

ese Säule wurde erst in den sechziger Jahren unr

 Erzbischof Schrattenbach am Domplatz errich-:.

 Das erhaltene und im Oberbau von der Ausfuhng

 der Gebrüder Hagenauer wesentlich abweiende

 Modell im Museum Carolino-Augusteum in

ilzburg ist nach seinem Wappen jedoch in Harshs

 Regierungszeit zu setzen und war vermutlich

' den Platz vor der Kollegienkirche geplant. Die in

'er Silhouettenerscheinung wirkende Marientigur

l der Weltkugel steht ebenso wie die figurale und

korative Plastik am Postament stilistisch der Art

iduzzis nahe, von dem sich ein anderer Entwurf

1er Immakulata-Statue, deren Zuordnung jedoch

ch nicht gelungen ist, erhalten hat".

tfallend ist, daß vom Majoratsherrn Alois Thomas

iimund Harrach keine Wege zu Beduzzi führen.

ch bei der dekorativen Ausstattung seiner

hlösser und Kirchen erscheint Hildebrandt als almerkungen

 31-37

Jie aiti Tietze ZUFLICKQEHQHGS allgemein akzeptierte ZHWQISUHQ

tes Hochaltars der Melker Stiftskirche an BEGUZZI ist riietit atii-BCMIUHBHEH

 H Tietze, Die Derikmale des neiitisstieii Bezirkes

Jlelk. Osterr kiinstiepdgrapnie. lll 1909 s 24er Hingegen stamrieri

 die Seitenallare iiri Läflghaui HAI die KEIN eritwerierider

(unstlergeilannt wird, WIVklICh iien sediizzi Die llTl stiitsareniverieiterien

 Eritwtirle sind elgeniiaridige zeiennitngen BEÜIJZZIS, die

idn Tietze publizierten Hochzltalenlwurle stammen zweiieisirei

'0fl einer anderen Hand wahrscheinlich der des Anteriid Gälll-Biz

iiena taledtizzis Eritwurle iiirdie Melker iniienaussiattiing wird der

ieriasser in derarigekundlgten Studie vorstellen - Die stiiistisetie

Iiisenreiniirig der HUV teilweise erhaltenen LOOSGUHEr Altare gen:

tortform mit der Iokaien TIBGAUOH

v KifllläChka. Die Schloßkapelle, tri Katalog Kunstgewerbemu-.etini

 Petronell,19S5,S is - Die aiidtiaiierarbeiten stainrnen von

"eter Pernardi, das Altarblatt ven Denienied Mairiardi

igi etwa die Hiidetiraridtseiien Altare der Plartkirchen in Aspersttiri,

 Groß-Stelzendorl Parnddri, Potlerldurl. strarizeiiddri, Gülersoorl

 tind in derdortlgen tdretdkirerie. veri denen ziirn TBll aiien

antwurtszeieiintingen erhalten sind

trii 2 t i t 720 nahm der Ingenieur eedtizzi die Maße von dern Altar

ler kapeiie tinc tiesieritigte den ganzen EHU nebst deni Haus tirter

 Regasten ciil H 2. 415 (Deutschordens-Zeritralarchiv. Ballei

Jsterrseriachtel 136, Kommende Linz Bd 4.idl 204) -ziirweieren

 Entwicklung sieite J Schmidt, Die Lirtler kirstien, bsterr

liinsttdpdgrapnie. xxxvl, 1959, s 69

ii rrieirier Dissertation izit Anm 4), s svuerseneirituerwienet

tltar iaiserilieii als Werk Hildebrandts e Zum Hochaltar vdri Mata-siiriel

 siehe P Btlberl. Die Derikniale des pdiitisetien Bezirkes

Ealzburg (Salzburg-Land l), Osterr ktinsttepograprtie, x, s 4001i

-Eine Fidtelskizzedieses Altars riatit Fdinesies veröffentlicht, Neu

jßlunderte Arenitekttirzeietiiiiingen und Risse zti Salzburger Bauen.

 lrl JährbUCh d Kunsthislorischen Institutes der k k ZentraliOmrmSSlOH.

 ix. tsts. aeietatt s 44H

Suhefl, OKTX izit Anm 35). Nachtrag

Sallburg, Museum Carollno-Augusteurri Vgl Tietze s Martin,

)KT Xlll(llt Anm 29l. S 2321 und Abb 3021 eirunmMahrtsche

iaieriesig Girirrirri,iii1t47 Beduzzieigentiartdig spatertaisdriiieli

ien crirrini signiert "Frantz Antorii erinirn dellmaavit-i.
            
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