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Full text : Alte und Moderne Kunst XXV (1980 / Heft 168)


Stellungen mit griechischen Vasenbildern der

orientalisierenden Periode. Die im venetischen Bereich

 beheimatete Situlenkunst hat diese Tiermolive

 über mehr als zwei Jahrhunderte tradiert, in

der spätkeltischen Kunst erleben sie eine späte

Nachblüte.

im Gegensatz zum westlichen Frühiatenebereich

beruht die östliche Stilvariante weniger auf Nachahmung

 griechischer und etruskischer lmportwa-



Literatur

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re, sondern bezieht ihre Anregungen vorwiegend

aus dem venetischen Kunsthandwerk. Diese Eintlüsse

 werden bei den frühkeltischen Tier- und

Maskentibeln, deren Vorbilder im venetischen Bereich

 zu suchen sind, besonders deutlich.

Die Anlehnung an südliche Vorbilder schmälert

keineswegs die Leistung der keltischen Handwerker,

 waren sie doch sehr wohl imstande, fremde

Vorlagen in eine für die keltische Kunst typische

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Formensprache umzusetzen. Die bronzene Schnabelkanne

 vom Dürrnberg legt dafür ein beredtes

Zeugnis ab.

Der weiteren Forschungstätigkeit am Dürrnberg

kommt größte Bedeutung zu, da der überwiegende

Teil des Fundmaterials noch ungehoben im Boden

liegt. Zukünftige Funde werden zur Klärung noch

offener Fragen in Zusammenhang mit der Entstehung

 des Frühlatenestils beitragen.

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