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MAK

Full text : Alte und Moderne Kunst XXV (1980 / Heft 169)


)p, zu denen Peter Weibel, Valie Export (1977

de ihr Film "Unsichtbare Gegnern mit Erfolg

aigt, 1980 vertritt sie Österreich mit Maria

snig auf der Biennale in Venedig) und andere

h von ihren disziplinsprengenden Ansprüchen

theoretischen Ansätzen her zu zählen sind.

r die nLogikeru wie Hermann Painitz mit sei-Zeichensystemen,

 ein Marc Adrian mit flieden

 Übergängen zu den wGeometrikernu oder

TlSÜLlkÜViStSnu, wie sie 1977 in Tulln in einer

au "Geometricau aufgetreten sind und in de-Zusammenhang

 eine Künstlerin wie Brigitte

che hervorzuheben ist, ferner Hans Florey, Hilard

 Joos, Kurt lngerl oder Oskar Putz. Zu nensind

 schließlich noch Objektemacher und Intatoren,

 unter denen Cornelius Kolig (1974 im

aeum des 20. Jahrhunderts) hervorsticht.

allem als Zeichner sind hervorgetreten: Drago

'relog mit seiner Affinität zum Architektonien,

 aber auch zum Skripturalen, Othmar Zer

 mit seinen Architektur-Maschinen, der witzilascha

 oder Alois Ftiedl und Tone Fink. Auf einer

 breiten Bahn zwischen Graphik, Plastik und

Umwelterforschung operieren Elfe und Wil Frenken

 in ihrer "Werkstatt Breitenbrunnu. Die verschiedensten

 Positionen belegen, ebenfalls

hauptsächlich zeichnend, Renate Bertlmann, Birgit

 Jürgensen, Turi Werkner und der sich eine imaginare

 Zwischenwelt schaffende Max Peintner,

um nur ein paar ins Gewicht fallende Namen zu

nennen, ferner natürlich der ironischabstandnehmende

 Christian Ludwig Attersee mit

seiner überquellenden Phantasie. Der verschiedensten

 Mittel bedienen sich Künstler wie Gottfried

 Bechtold (zwischen Konzept und direktem

Eingriffsversuch); eine Zwischenposition zwischen

 klassischer Bildhauerei und Verstößen ins

Häumlich-Architektonische nimmt auch ein Mann

wie der Eisenplastiker Gerhardt Moswitzer ein.

Zwischenpositionen lernten all jene einzunehmen,

die sich mit Körperkunst und Performance, mit

"Kunst als Sprachen (im Bereich der konkreten

Poesie von Josef Bauer bis Gerhard Flühm), mit Video

 (1. Internationale Video-Konferenz in Graz

1976) und "Kunst zum Hörenu (1979 in der Wiener

Modern-Art-Galerie) auseinandersetzen. Oder die

sich selbst in ihrer individuellen Befindlichkeit in

ßbody-awareness-paintingsu und i-Animationsu

darstellen wie Maria Lassnig.

Eine aus den verschiedensten Gründen besonders

kennzeichnende und österreich-spezifische Position

 aber nahmen im abgelaufenen Jahrzehnt neben

 Malern wie Karl Korab, Fritz Steinkellner, Helmut

 Krumpel, Peter Sengl, Reimo Wukounig und

anderen, die eine Art Zwischenstellung bezogen

haben - eine hervorhebenswerte und zentrale

Mitte nahmen und nehmen vor allem drei Künstler

ein: Bruno Gironcoli, Walter Pichler und Arnulf

Rainer (der zugleich mit Abstand ausstellungsund

 publikationsreichste Künstler). An diesem

Punkt angelangt, möchte ich weiter ausholen bzw.

zurückgreifen.

Im Winter 1941142 hielt Max Horkheimer seine Gedanken

 zur nVernunft und Selbsterhaltungu fest

(veröffentlicht bei S. Fischer, FrankfurtlM. 1970,

also am Beginn jenes Jahrzehnts, das erstmals



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