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MAK

Full text : Alte und Moderne Kunst XXVII (1982 / Heft 183)

bstes in Toronto (Abb, 6) für eine Tätigkeit J. C. L.

akesinwienvor1750evorderbffiziellenAristellung

also im Sommer oder Herbst 1749 sprechen".

s Selbstbildnis von 1733, der Poitrone aus Ton, die

iingrader Tafelaufsatzligur, die Elfenbeinbildwerke

H die Wiener und Schweriner Jahreszeitenfiguren

sen bis heute keine gültige Zuschreibung der oben

rannten. nach den Marken zwischen 1744 und

30151 entstandenen Modelle anJ. C. L. Lücke zu. Der

ielle Charakter fehlt seinen Arbeiten. Und aus den

en kennen wir noch viel zu wenig über seine Wiener

t, wo ja neben J. J. Niedermeyer auch ein Bildhauer

nens Jung angestelltwarmindieserZeit,nichteinmal

igenauenZeitpunktdes BeginnsseinerTätigkeit,beeram

 1B. April 1750als Modellmeisterauch als Lehfür

 die Bossierer und Lehriungen vorgeschlagen

rde.

dieser Steile werden die beiden Philosophenbüsten

sDemokrit und Heraklit (Abb. 22) noch einmal interiant

 als gesicherte und qualitätvollste Arbeiten aus

:kesWienerZeit. Daßdiebeiden LondonerSteatitbün,

 ii1757llLudewig :(v0n LückelFecitwr bezeichnet

1 in London entstandene", und die Berlinerundatierte

iantedes Demokritbeiallernoch spätbarock und ansch

 (Heraklit) bzw. zeitgenössisch genreartig wiriden

 Drapierung individueller, feiner erscheinen,

it wahrscheinlich nicht zuletzt an der Reproduzierkeit

 der Modelle in Wien, die im Ganzen kompakter,

ander spiegelbildlich ähnlicher komponiert sind.

Welches Biistenpaar aber wirklich gibt die erste Fassungwieder?

 Fürdiemitzweiverschiederien,auch zeitlich

 wohl unabhängig voneinander entstandenen kurzen

 Postamenten kombinierten Büsten im Österreichischen

 Museum für Angewandte Kunst scheint der auf

der Postamentunterseite des Demokrit (Abb. 23) eingepreßte

 Bindenschild zu sprechen Das Postament ist etwas

 zu zierlich, zu schmal an der Deckplatte, scheint

früher. während das Postament des Heraklit mit Rocailleschmuck

 gleichzeitig sein mag. Es trägt die blaue

Marke, aber eben nicht an der Büste, so daß kein gesicherter

 Rückschluß für die Datierung der Büsten möglich

 ist.

Für den Typus der Büsten auf den hohen, hermensockelartigen

 Podesten in Hamburg (Abb. 22), in der

LondonerSammlung Fischer(nurder Heraklit) und ehemals

 aufSchloßOttenstein a. d. Donau (Abb.24)spricht

die Terrakotta des Demokrit (Abb. 25). Im Norrrialfalle

wäre das Porzellanmodell wohl aus Holz, doch muß

Lücke auch hier nicht unbedingt den üblichen Gewohnheiten

 gefolgtsein. Dann hätteJ. C. L. Lücke, sieht man

in der Terrakotta zumindest eine Vorstute für das M0-dell,

 woran die differenzierte Oberflächenbehandlung

an Haar und Bart, Mütze und Postamentprotilen kaum

zweifelnläßt,inderEndfassungnurandem Heraklitdas

breite Band am oberen Rand des Postaments gelassen.

Denn die Postamente des Ottensteiner Paars (Abb. 24),

die, soweit man es nach der Abbildung beurteilen kann.

getrenntvon den Büstengearbeitet sind, scheinen in ih-



16 Calluto-Figur des iiRiepl Gleictidronri. Wien. vor Endi

Wien Österreichisches Museum für Angewandte K

17 iiZweiAlchemistenvordem Olenr- Wien NewYorkfl

tropolitan Museum cf Art, Gift o1 lrwin Unlermyer

18 J.C L Luckei iiAllegorische Gruppe mit eingeschl:

MäGChSFW Elfenbein Wien, Kunstriistorisches Mi

Sammlung iur Plastik und Kunstgewerbe

19 iwGenregruppe mit Tnnkeiir. Wien. vor Ende 1749

Österreichisches Museum für Angewandte Kunst

20 irMännerfigurmit Deckelkannev Wieri,vurEnde17A'

Oslerreichisches Museum für Angewandte Kunst

21 nBauermilFrüchtekorb-i Wien Wienösterreichisc

seum für Angewandte Kunst


            
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