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Franz Katzgraber
Das neue Werk des Bildhauers
Bis zum Jahr 1967 sehen wir im Schalten des Bildhauers Franz
Katzgraber eine zerrissene Struktur, die, auch aul Grund des
verwendeten Materials, Eisen bzw Stahlgestange, und der Her-
stellungsweise, Schweißtechnik, einen verbrannten, lädierteri
Eindruck macht. Ketzgraber, der immer von der menschlichen
Figur ausging, zeigte mit diesen zerrissenen Strukturen und
Schweißldchern, mit den verbliebenen verätzlen Stahlgestän-
gen, die durch den letzlen Krieg, im besonderen durch den Ab-
wurl der Atombombe. verbrannten und zersldrten Leiber
Schon 1967 schuf der Bildhauer aber kleinere. etwa 25 bis 30 cm
große Plastiken aus vollem Material, Stanlwellen, die er, nach-
dem ersie sparsam im Horizontalen gegliedert hatte, durch ver-
tikale Einschnitte in voneinander abhängige Teile formierte.
Dernächste Schrittwarderzurgroßen Form. Esentstanden etli-
che geschlossene Figuren aus verschweißten Eisenblechen,
die im Enlternten an riesige Schachfiguren erinnern am stark-
sten an königlich aulgerichtete Bauern Diese Formen übertrug
erauch in LindabrunmdernOrt der niederösterreichischen Bild-
hauersympdsien, bei denen er einige Jahre die Leitung innehal-
te. in den Stein.
Ab 1 968 tendieren nun seine großen Metallarbeiten wieder zu ei-
nerAussage. die jener der lrunen Epochen ahnlich ist, nur daB
sie ietzt infolge derGröße, oder sollen wirvielleicht Monumente-