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Full text: Alte und Moderne Kunst XXVII (1982 / Heft 184 und 185)

weiten Wahlsüdtiroler, Hans Josel Weber-Tyrol, 
t. so bezeichnete er in mehreren Tagebuchnoti- 
as Desinteresse seiner Südtiroler Künstlerkolle- 
1 zeitgenössischen europäischen Strömungen als 
in Leben in Südtirol belastendes Momentf 
nzige der obengenannten Künstler, dessen Arbei- 
- hauptsächlich die Farbholzschnitte _ sich im 
lQlOBEI Beliebtheiterlreuten, warCarI Moser. Der 
tlicnen, über den Schmuckwert hinausgehenden 
erischen Qualität seinerArbeiten war man sich al- 
gs damals kaum bewußt. Viel später erst, 1978 bei 
präsentativen Ausstellung in der Galerie im Taxis- 
in Innsbruck, fand sein Werk die verdiente Aner- 
ing. 
nan von Mosers weitverbreiteten Farbhoizschnit- 
i, so fällt auf, daß von den Werken der übrigen ge- 
en Künstler verhältnismäßig wenig in Südtiroler 
besitz zu finden ist. Die reichen Südtiroler Bürger 
ssierten sich hauptsächlich für die zwei Kunst- 
zn Porträt und Wandmalerei. Das Porträt ihrer 
. und Ihrer Angehörigen war seit den Tagen Fried- 
Vasmanns im Lande sehr beliebt. Die begehrte- 
brtratisten waren Thomas Riss und lgnaz Stolz. In 
Iandmalerei hatte sich, von der Künstlerlamilie 
ausgehend, eine spezifische Art ausgebildet, für 
wa das Haus Amonn in Bozen und die Fresken im 
10! von Sexten als Beispiele angeführt seien. 
usstellungstätigkeit im Lande selbst war im Ver- 
I zur Zeit nach 1945 sehr gering. 
inigen wenigen Südtiroler Künstlern gelang es in 
rvanziger Jahren, ihre Werke in italienischen Städ- 
rßerhalb derengeren Heimat zu zeigen, so etwa in 
"aphischen Abteilung der alle zwei Jahre stattlin- 
kungen 1, 2 
ttlicher Nachlaß Hans Josel Weber-Tyrul. 
slzlone internationale m Floma 1911.
	        
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