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Full text: Alte und Moderne Kunst XVIII (1973 / Heft 130 und 131)

Paolo Veronese, wo die Architektur als präcl 
ger Rahmen für eine lebensvolle, kraftvolle L 
geistvalle Gesellschaft erscheint. 
Was diese Ausstellung aber zusätzlich so ein: 
artig macht, ist die Tatsache, daß dem Besucl 
in den meisten Fällen der Vergleich mit c 
Originalen möglich ist - und das beinahe vi 
hundert Jahre nach dem Tode Palladias. 
setzt sich die Exposition in der Stadt selbst i. 
in den Palästen (z. B. Palazzo Chiericati, Pala: 
Valmarana) fort, in dem köstlichen Teatro Ol 
pico, das auch ietzt noch - zum Beispiel 
einer Commedia dell'Arte-Darbietung ei 
Truppe aus Venedig - bespielt wird, vor all 
aber in den Villen, die von der Stadt aus lei 
zu erreichen sind: angefangen von der „Rati 
da" oder der Villa „Barbara a Maser", 
„Malcontenta" und vielen anderen. Und letzt 
ist auch ein Ausflug nach Venedig möglich, 
die „Redentore" zu sehen. 
Der vom Centro und mit Förderung privc 
und staatlicher Stellen herausgegebene Kata 
dart den Rang eines wissenschaftlichen Wer 
beanspruchen. Hier ist in hervorragender t: 
licher und graphischer Gestaltung noch einl 
zusammengetaßt, was zwar aus Anlaß die 
Ausstellung, aber darüber hinaus in echter 
geisterung und lebendigem Interesse durch i 
Jahre an Material zusammengetragen wur 
nicht um Vergessenes der Vergangenheit zu r 
reißen, sondern eine lebendig weiterwirkei 
Zeit transparent zu machen. 
i Unser Autor: 
Dr. Charlotte Blauensteiner 
Preindlgasse 3T 
A-ll30 Wien 
 
lrea Pulladio, Loggia del Ccpiiano, Vicenzo 
lreu Pulludio, Solone a voltu In Basilicc, 
znza, 1449 
lreu Pulladio, Lu Rofonda, Vicenzu. Holzmo- 
Iren Pulludio, Villa Poiana. Poianu Maggiore
	        
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