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MAK

Full text : Alte und Moderne Kunst XXVI (1981 / Heft 178 und 179)

isenau-Schlößchen, Flödantal bei Coburg, ca. 1806

i 1820 erbaut

tnrad Wießner nach Carl Heldelofi, wDas Turnier bey

r Rosenauii. Radierung, Coburg, 1820. Coburg, Lansbibliothek,

 lnv. Nr. Alm 127

tinrich Krüppel jun., Blaues Zimmer Im Bürglaßhlößchen

 zu Coburg. Gouache, Coburg, 1832. Corg,

 Kunstsammlungen der Veste Coburg. lnv. Nr. Z

50

rdinand Ftothbart, Bibliothek im Rosenau-Schlößen.

 Aquarell, Coburg, um 1850. Windsor Castle,

yal Library. lnv. Nr. 20465

rdinand Rothbart, Marmorsaal im Rosenau-Schloßen.

 Aquarell, Coburg, um 1850. Windsor Castle,

yal Library. lnv. Nr. 20466

b. 4, 5: "Reproduced by gracious permission ol Her

ijesty Queen Elizabeth II...



 

  .4 aß...

ier Erzeugnisse wurden dagegen für die Mö-Jng

 ausgesprochener Wohnräume bevorzugt,

n der Charakter einer vergleichsweise

chten Behaglichkeit zukommen sollte. Im C0-er

 Bereich sind hier zunächst zwei Bauten zu

en: die Schlößchen auf dem Bürglaß und in

tosenau.

m späten 18. Jahrhundert errichtete Bürglaßäßchenü.

 in unmittelbarer Nähe der Ehrengelegen,

 diente dem Prinzen Friedrich Josias

er bis 1794 als ReichsgeneralfeldmarschalI in

reichischen Diensten gestanden hatte - bis

iinem Tod im Jahr 1815 als Wohnsitz. Im Jahr

bezog es die Herzogin-Mutter Auguste", die

' in der seinerzeit als sehr unwohnlich gelten-Ehrenburg

 gelebt hatte. Die damalige Einrichdes

 BürglaB-Schlößchens, für die Herzog

: I. größtenteils selbst aufkam, ist in einem

verfertigten Inventar beschrieben". In den

nden eineinhalb Jahrzehnten erfuhr die Ausung

 - mit Ausnahme der Ersetzung älterer

6 Josef Danhauser, Lüster, 24flammig, im Marmorsaal

des Fiosenau-Schlößchens, Wien, 1817. Holz vergoldet.

 Rödental bei Coburg, Rosenau-Schlößchen. lnv.

Nr. F! Vll 1





Stücke aus Friedrich Josias' Besitz durch Neuanschaffungen

 - keine grundsätzlichen Veränderungen.

 Daraus erklärt sich die altertümliche Erscheinung

 der Innenräume, wie sie in fünf 1832

datierten Gouachen" des Hofmalers Johann

Heinrich Krüppel und seines Sohnes Heinrich"

detailliert festgehalten sind. Herzog Ernst I., der

1832 sein fünfundzwanzigjähriges Regierungsjubiläum

 beging und sich im selben Jahr in zweiter

Ehe mit seiner Nichte Marie von Württemberg vermählte,

 gab wohl persönlich - zum Andenken an

seine 1831 im Alter von 74 Jahren verstorbene

Mutter - die Ansichten in Auftrag, die mit der getreulichen

 Darstellung der wenig später aufgelösten

 Innenräume auch ein Porträt ihrer Bewohnerin

 überliefem sollten". Das 1831 aufgestellte

Nachlaßinventar der Herzogin Augusten erleichtert

 die Identifizierung der auf den Gouachen gezeigten

 Gegenstände; im Hinblick auf die Wiener

Lieferungen sind die Interieurs Abb. I, lll und 1 von

speziellem Interesse.


            
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