)rpheus, Fresko in der ehem Holmeisxerei des Stiftes
rltenburg
rpoll und Diana, Fresko in der ehem. Hofmexsterei des Stiles
Allenburg
.uropa auldem Stier, Freskomderehem. Hoimeistereides
itihes Altenburg
Jephalusund Procrrs, Freskoin derehem. Hofmeisiereides
itiltes Altenburg
uns und Merkur, Fresko in der ehem. Hmmeislerei des Stifas
Altenburg
laphne, die sich in einen Lorbeerbaum verwandelt, flieht
or Apoll, Fresko in der ehem. Hofmelslerei des Slihes
xltenburg
richters. Das Wirtschaftsarchiv schließt an. lm Südt.
dessen Hoffassade von einer zweiarmigen Freiipe
mit Torpavillon bestimmt wurde, liegen die
antlichen Repräsentationsräume.
Freitreppe führte zu einem Vorraum, zu dessen ei-Seite
die Gästezimmer. das irGeraser Zimmerrr und
nZwettler Zimmern liegen. zur anderen die Galerie,
einschiffiger Wandelgang für vHerren und große
sbnlichkeitenr."
ir ein Eckkabinett erreicht man die beiden unter
irus Boxler umgebauten bzw. errichteten Flügel der
ien Pralatur. Fast alle der genannten Räume zeichsich
durch bedeutende Stukkaturen aus und schliedie
Trakte des Altenburger Prälatenhofes zu einem
ierkenswerten und heute nur noch selten erhalteklösterlichen
Raumensemble des 17. Jahrhun-:s.
Höhepunkt innerhalb der Flaumabfolge aber steldie
Hofmeisterei. die Galerie und der Saal der Liebe
erPrälaturdar, dieunterAbt Raimund Regondi(1681
1715) von einem urkundlich nicht faßbaren und unannt
gebliebenen Maler mit Fresken ausgestattet
den.
Hinweis. daß die Fresken zur Flegierung von Abt
nund Flegondi entstanden sind, findet sich im mittleierTriun-iph
der Gerechtigkeit, Deckenfresko in der ehem.
iofmeisterei des Stiftes Altenburg
upiter stürzt Neid und Hoffahrt, Deckenfresko in der ehem.
iofmeisterei des Stiftes Altenburg
ierkungen 1 - 13
siarrsicriisctie Kunsttüpogrephie (OKT). Bd v. Bezirk Horn. wien
)11.S 315 11 - Katalog Barocke Kunst aus Waldvienler Klöstern. Ainburg
1956, Nr 12. 7 Katalog Groieskes Barock, Altenburg 1975,
i. 350 - 352. 7 Gerhan und Hanna Egger. Schatzkammer in der Praiur
des Stiftes Altenburg, Wien 1979. Nr. B7 (Schriften der Bibliothek
is Österreichischen Museums lur angewandte Kunst, 19).
ußerhardseebach.ZurEaugeschicritedesStiltesAitehburg,in.Stiit
tenburg und seine Kunstschatze, Si Füllen -Wien. 1981. S. 601
regorschweighofer, DieGeSChiCrtle des Stiftes Altenburg, in. Stift Älnburg
und seine Kunstscrlatle, St Füllen -Wi9n, 1981. S. 28, sowie
'chtv 1. osterr. Gescriichtsquellen IV. S 147
;t. Gregor Sctiweighofer. a. a 0 , s 27.
iftsarchiv. Dignus mit rMaister Barlirrie Lucasl. 3. Juni 1654
KT S 261 1,
xenda. S 2B 1.. sowie Sliftsarchtv. Brief des Bartholomaus Lucas an
in Hofmeister Friedrich Joachim Geuckier
iftsarchiv, Digrius mit Geörgen Hlemmer. ts. August tssrt. scwie
KT V, S. 263.
iltsarchiv. Kontraktmildern Steirtrnetzen Paul Sftcklerzu Eggeribiirg
irn 1. August 1671 Vgl. auch ÖKT, S, 253
eoflrey Beard, Stuck, Die Entwicklung plastischer Dekoration, Herr-:hir1g19B3,S.215
- nennt Jakob Schlag riur lrn Zusammenhang mit
zirten 1675 - 1678m der Leopoldtkapeiie iri Kiosterneuburg durchgehrten
Sluckarbeiten,
aebach. a a 0., 5.62. unter Berufung aufWoifram Prinz, Die Entstemg
derGalerte in Frankreich und Italien. Berlin 197D Allerdingszitiert
'inz(S.10u.S 60)seinerseitsVincenzoScamozzt,derin seirternWerk
ell'idea della arctiilettura universale. Venedig 1615.13 l. libro ll cap
illll. p 305, diese Definition bringt.
ünaiicrie Mirteiiungvon Patertäregorscnweigtioter. dem ich riictitriur
ir diesen Hinweis, sondern iur Zahlreiche Anregungen zu danken hauigruna
einer späteren Vsrwendungsändarung wird der Saal auch in
5! Llfelltuf lälsßhllCh als r-Trieatersaaln bezeichnet
ren Bildfeld der Galerie, wo Merkur dem Götterpaar Jupiter
und Juno ein Cartellino folgenden Inhaltes überbringt:
i-Victoria undt Eroberung Nissa beschehen im
Monath Octob, 1689". Das angesprochene Jahr fällt in
die Regierungszeit von Ftegondi. gibt einen Terminus
post für die Malereien und läßt annehmen, daß in einem
solchen Repräsentationsraum ein aktuelles zeitgeschichtliches
Ereignis festgehalten wurde (Abb. 11).
Pater Gregor Schweighoter, langjähriger Archivar des
Stiftes Altenburg, meinte aufgrund von mehreren Hinweisen.dieergefunden
hattedaßesunternaimund Regondi
einen ständigen Stiftsmaler inAltenburg gegeben
hätte, dem die Fresken zuzuschreiben wären." Eine
Überlegung, die angesichts der stilistischen Uneinheitlichkeit
der Szenen in den einzelnen Räumen nicht ganz
haltbar erscheint. Es ist vielmehr wahrscheinlich. daß
unter Raimund Ftegondi drei Maler im Stift beschäftigt
waren, Einem war die Ausmalung der stucklosen Galerie
übertragen,die ingroßer Einheitlichkeit figuraleSzenen
mit Scheinarchitektur und reicherOrnamentik verbindet.
An denfreien Feldern in den Stukkaturen der Hofmeisterei
und des Saales der Liebe dürften zwei Hände gearbeitet
haben: ein Vedutenmalervon sehr guter Qualität
und ein etwas schwächerer Figurenrnaler. Insgesamt
dürfte diemalerische Ausschmückung derdrei genannten
Säle zwischen 1690 und 1700 - 171 O durchgeführt
worden sein. Zur gleichen Zeit erhielten das ursprüngliche
Stiegenhaus. das Gästezimmer und das Wirtschaftsarchiv
ihre Stuckdekoration. Eine Dekoration
aus gefiederten Akanthuszweigen, Blättern und Blütenzweigen
sowie stilisierten Muschelmotiven in der Art
der Vorlageblätter von Georg Conrad Bodenehr, die unter
dem Titel: iiNeu lnventirt Französisches Lauber
Buch von unterschiedlichen Schwüngen auf die Neueste
Manierit bei Jeremias Wolf in Augsburg um 1700 erschienen
sind. lm Zwettler Zimmer erscheint der Stuck
dichter, bereichert durch Blumenkörbe, Putten und groteske
Masken. Die Stiftswappen von Zwettl und Altenburg
dominieren an den Längswanden in bemaltem und
vergoldetem Stuck.
Der rechteckige Raum der Hofmeisterei", dessen Tonnengewölbe
mit einspringenden Kappen auf eierstabgeschmückten
Wandtragern aufruht. ist reich mit
schwerem Stuck offenbar von Jakob Schlag, solcherart
ausgestattet, daß einzelne Felder zur Aufnahme von
Malereien ausgespart sind. Das Programm dieser Malereien
sollte zweifelsohne der Bestimmung des Rau-