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MAK

Full text : Alte und Moderne Kunst XXI (1976 / Heft 145)

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 3. Viertel 12. Jahrhundert _

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Leihgaben des Ungarischen Nationalmuseums

in Budapest verwiesen werden. Die nächste Spezialabteilung

 behandelt Architektur, Bauplastik

und Fresken und wird im sogenannten „Cellorium",

 einem aus dem 13. Jahrhundert stammenden

 und lange als Keller verwendeten Saal, gezeigt.

 Beginnend mit einer Dokumentation der

ersten Holzkirchen über die bedeutende Entwicklung

 während des 12. Jahrhunderts und dem

neuen Höhepunkt in der ersten Hälfte des 13.

Jahrhunderts wird, eingebunden in eine Gegenüberstellung

 mit der internationalen Entwicklung,

 der jeweilige Stand der österreichischen

Baukunst zu zeigen versucht, wobei zu den

Moulogen, Modellen und Fotomontagen auch

Realien in möglichst großer Zahl hereingenommen

 wurden, um die Dokumentation abwechslungsreicher

 zu gestalten. Es war eine echte

Überraschung, daß sich in Museen und Lapidarien

 verschiedener Stifte und Kirchen so viele

Obiekte aus der babenbergischen Spätzeit fanden,

 daß eine strenge Auswahl getroffen werden

 konnte. Besonderer Wert wird darauf gelegt,

 bisher in Österreich wenig bekannte Objekte

 auszustellen. So kommt aus dem Germanischen

 Nationalmuseum in Nürnberg der aus der

romanischen Schottenkirche in Wien stammende

Löwe, ein vor kurzer Zeit in Göttweig gefundener

 Löwentorso ist ebenfalls noch niemals gezeigt

 worden, eine Neuentdeckung sind auch die

Fresken der Schloßkapelle von Ottenstein. Auch - 14

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