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Full text: Alte und Moderne Kunst XXI (1976 / Heft 145)

t IXIUäICI U33 LUIIUCS, CTWU IVIEIK, Heiligen- 
Klosterneuburg oder Göttweig darauf 
sen, daß sie als frühe Stätten österreichi- 
(ultur alle Voraussetzungen für eine der- 
Landesausstellung aufzuweisen hätten und 
tige historische Tradition mitbrächten. Li- 
i zeichnet aber eines besonders aus: Es 
ht nur die letzte große Babenberger- 
Jng, sondern hat außerdem aus der Ba- 
ger-Zeit auch so viel Bausubstanz be- 
i können, daß erhebliche Teile der für die 
ringung der Ausstellung verwendeten Räu- 
ast Ausstellungsobiekte sind. Darüber hin- 
nn der Abschnitt, der sich mit der Doku- 
ion der Epoche der Babenberger beschäf- 
mittelalterliche Räume eingebaut werden. 
ir eigenen umfangreichen Abteilung wird 
ersucht, das Nachleben dieser historischen 
z bis in die Gegenwart im Bewußtsein 
sterreicher zu dokumentieren. Selbstver- 
:h sind Werke der bildenden Kunst da- 
sonders geeignet, aber auch die Volks- 
die Literaturgeschichte und das Kunst- 
ie können dafür viele Zeugnisse beistel- 
e Babenberger-Zeit, in erster Linie na- 
die Person Leopolds des Heiligen, 
allen Zeiten Künstler oder Dichter ange- 
zn, ein Zeichen, wie populär der Landes- 
durch alle Zeiten war und ist und wie 
' im Bewußtsein der Österreicher veran- 
mzept der Ausstellung sieht also sowohl 
mfassende Dokumentation der Entwick- 
es babenbergischen Herrschaftsbereiches 
tischer, wirtschaftlicher, sozialer und kul- 
Hinsicht, als auch kulturgeschichtliche 
-, die sich über die späteren Jahrhunderte 
zen, vor. Das bedeutet, daß versucht 
mußte, eine Zusammenfassung und Syn- 
er Forschungsarbeiten verschiedener wis- 
iftlicher Disziplinen zu erreichen. Darüber 
war es aber auch notwendig, bisher kaum 
zte Bereiche neu untersuchen zu lassen. 
en also die Arbeiten mehrerer Forschungs- 
tionen verschiedener historischer Diszipli- 
e der Öffentlichkeit wenig bekannt sind, 
r Diplomatik, Landeskunde, Sozial- und 
aftsgeschichte, der Anthropologie und 
lagie neben denen der Kunsthistoriker, 
sik- und Literaturwissenschaftlern, als Ar- 
rerlage verwendet. 
zlen aber auch relativ neue Disziplinen, 
Schulgeschichtsforschung oder die Wis- 
ftsgeschichte, vorgestellt werden können. 
r hinaus war es selbstverständlich not- 
. das Spezialwissen von Archivaren, Mu- 
samten und Bibliothekaren in Anspruch 
nen. Denn die Ausstellung soll auf den 
n Erkenntnissen aller dieser Wissenschaf- 
uhen. Um dieses Ziel zu erreichen, war 
arbeit vieler Fachkollegen der verschie- 
Sparten nötig. So kann diese Ausstel- 
einer Dokumentation der Zusammenar- 
.-r österreichischen historischen Wissen- 
l werden. Mehr als fünfzig Kollegen 
n sich bereit, an der Gestaltung, an der 
l und Beschreibung der Obiekte mitzuar- 
Sie wird also ein echtes Teamwork sein. 
'seits ist es aber auch notwendig, daß 
usstellung mit großer Breitenwirkung 
1 Bildungsstand des Durchschnittsbesu- 
ücksicht nimmt und allgemein verstünd- 
Denn sie kann und darf nicht nur eine 
tration der verschiedenen Disziplinen der 
hen Wissenschaften Österreichs sein, 
hat auch große volksbildnerische Ziel- 
an zu erfüllen. 
muß ausdrücklich festgestellt werden, 
-sonders die frühen Jahrhunderte, das 
4 Heinrich der Zönker, Regelbuch Stift Nieder- 
münster, Staatsbibliothek Bamberg 
5 Tragaltarchen der Markgräfin Swanhilde, "I1. 
Jahrhundert. Stift MelklNiederösterreich 
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