Nells die hervorstechendsfe Zone: abgesetzt von
trkaden und dem Obergaden, trotz der Spitzbogen
worizontalen Tiefenzug suggerierend. In den nortischen
Kirchen Englands wie zum Beispiel Norwurde
die Hochschiffwand aus drei gleich hohen
in aufgebaut; das Dach war zumeist aus Holz. Mit
Einführung des Steingewölbes und dem Wunsch
mehr Lichttreten neue Probleme auf, dieverschiejelöst
werden. Das Triforium wird verkleinert oder
reliminiert, und dieArkaden werden erhöht, so daß
.anghaus auch aus den Seitenschiffen erhelltwird.
e. Trinite in Caen zu Beginn des 12. Jahrhunderts
die sechs Rundbögen im Triforium jedes Joches
lauervorgeblendet; hier findet sich bereits der hotale
Akzent. Die Bauten der Frühgotik in Burgund
n einen dreigeschosslgen Aufbau. Das Triforium
it einem Laufgang ausgestattet, zeigt also im Aneine
zweischalige Mauertechnik: Lausanne und
(um 1160), Lyon (nach 1165). Eng sind die Verbinen
Englands mit Frankreich in jenen Gebieten, die
rich ll. nach 1154 als französische Kronlehen er-Die
Kathedrale von Le Mans(1135 - 1158) hat in
Triforiumzone sieben blinde bzw. offene Rundnarkaturen
je Jocheinheit. Das mit einem Laufversehene
Triforium, dasnichtvon irgendwelchen
dvorlagen vertikal unterbrochen wird, existiert
auch schon im normannischen England: im nordn
Querhaus von Chester (vor 1100)? Wells nimmt
i Entwicklung auf und experimentiert im Verlaufe
iauens mit verschiedenen Möglichkeiten.
rChorwand werden für das Triforium zwei spitzbo-Öffnungen
je Jocheinheit gemauert. ganz ähnlich
Blendtriforium in Ftoche. einer Zisterziensergrünaus
dem Jahre 1147." Jede Öffnung ist mit Wulund
Hohlkehlen profiliert; inmitten der schräg geittenen
Laibung ziehtsich ein glattes Band entlang,
interhalb der Öffnung eine Sohlbank bildet. Die Geedienste
sind bis zu einer Konsole auf dem Trifosgesims
heruntergeführt. Zwischen den Profilen
Triforiumsoffnungen und den Gewölbediensten
tein Stückdes Mauervverkszu sehen. im Ouerhaus
l Anschluß an den Chor gebaut - sind die lanzeltien
Öffnungen spitzer, ebenso die Arkaden im un-I
Teil des Wandaufbaus. Die Gewölbedienste set-1
dergleichen Höhe wie im Chorraum an. Das Joch
ihmalerß (Abb. 9). Eine Abwandlung des ursprüngn
Baugedankens ist im Langhaus festzustellen.
Zahl der Triloriumsöffnungen wird auf drei erhöht.
äewölbedienste steigen von Konsolen auf, die in
Zwickeln zwischen zwei Triforiumsbögen liegen.
Iocheinteilung wird damit noch weniger akzentu-Nichtig
ist die Tatsache, daB die Öffnungen im Trin
die gleiche Höhe und Breite wie in den zuvor ferstellten
Querhäusern haben; die Arkaden im Erdgeß
müssen sich dagegen ändern: sie sind wieder ein
g breiter(Abb. 10). Maßstab fürdie Große eines Joist
also die einzelne Triforiumsoffnung, die für das
haus unddie beiden Querhauser den Eindruck der
ziflichkeitgewährleisten. Ein kontinuierlicherHalbstab
über den Triforiumsbögen, der jeweils von ei-Kragstein
in der Höhe des Bogenansatzes auft,
unterstreicht die Horizontalität des Triforiums.
Baumeister von Wells setzt bauplastische Elemen-Triforium
nicht bei Basen und Kapitellen ein, wie
r gleichen Zeit noch in der Trinity Chapel von Caniry
geschieht, sondern schafft runde Fteliefplatten,
das Mauerwerk in den Zwickeln derTriforiumsböeingelassen
sind. Dieses Element zeigt sich allgeiHÖEMWESUiCTlEFl
SChUlGtt, so zum Beispiel inWorzr
und Glastonbury (Abb. 4 und 5). Zweierlei ist darreicht:
strukturelles Denken wird umgangen und
neare Charakter bei den Profilierungen hervorgen,
den Canterbury durch den Einsatz von Purbecknor
bei den Säulen und Diensten unterstreicht; die
ie wird inWellsdurch diese Medaillons betont. Darhinaus
taucht Reliefschmuck in der Tiefe der ÖlfderTriforiumsbögen
auf. übereinern eigens hierzu
zmauerten Spitzbogen. Reliefs dieser Art. die in eilnst
ungeschmückte Wand elngesenkt sind. gibt es
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