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Volltext: Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild, 2. Abtheilung: Niederösterreich

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werkschmucke versehen sind. In die letzten Jahre des XIV. Jahrhunderts gehört der 
prachtvolle Chor der Stiftskirche zu Heiligenkrenz, eine Halle aus nenn zusammengestellten 
Rechtecken bildend. 
Das XV. Jahrhundert zählt eine namhafte Reihe kirchlicher Bauten. Die zahl 
reichen Ansiedlungen, die sich bis dahin gebildet und in ihrem Bestände gesichert hatten, 
das Aufblühen der Städte, alles dies war der Errichtung von Kirchen sehr günstig, alte 
Die Stiftskirche in Zwettl. 
Kirchen wurden theils ganz nmgebaut oder doch theils im Schiffe oder Presbyterium 
erweitert, mit Zubauten versehen, ganz neue Kirchen wurden mit pfarrlicher Bestimmung 
errichtet. Die früher schon bestandenen Orden erwarben Niederlassungen und führten die 
nothwendigen Klosterkirchen ans. Der gothische Stil fand überall Anwendung, aber 
meistens in seiner einfachen Gestaltung: die Kreuzgewölbe wurden allenthalben in ihren 
Profilirungen mehr durchgebildet, einfachere Sterngewölbe fanden Anwendung, die Rippen 
wurden an den Wänden und Pfeilern unvermittelt übernommen und herabgeführt, der 
Capitälschmuck erschien entbehrlich. Das Fenstermaßwerk wird reicher und mannigfaltiger 
und die eigenthümliche Gestaltung der sogenannten Fischblase findet darin allenthalben
	        
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