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MAK

Full text : Alte und Moderne Kunst X (1965 / Heft 83)

ompiiziert ClHgCSCIZKCH ixernstucxen an

lnterschneidungen.

anders präsentiert sich die schöne Steinnna

 aus judenburg. Sie ist nur auf

zransicht gebaut. Hier könnte eher an

us Naturstein geschlagene Figur gedacht

:n. Die Vorteile des (Susses nach einer

ind modellierten Plastik sind hier nicht

ien. Das letzte Wort über die Herstellung

hier die Untersuchung des Steines bilden,

edoch immer auch die künstlerischen

benheiten beachten muß, um alle lrr-'

 auszuschalten".

uß als besonders verdienstvoll gewertet

:n. daß die Aussteller alle Anstrengungen

nommen haben, das schwierige Problem

hterscheidung von (iußr und Naturstein

isen. Da die mikroskopische Materialsuchung

 hier versagt, hat Dr.  Neuhatdt

alig eine wichtige Methode angewandt:

töntgentintersuchung. Es wurden dabei

:lle Älaterialuntersuchungsgeräte vere

et, die die Linzer VÖEST zur Verfügung

llt hatte. Bei den Äladonnen von Große

n, Feicliten und Maria Säul waren deutlich

ilasen im Material sichtbar, die im oberen

der Figuren immer zahlreicher wurden.

irch ist der (iuß in einer Form erwiesen.

Äiadonnen von Regensburg und Altent

 erwiesen sich iedoch eindeutig als

rstein, da hier jede Blasenbildung fehlt. i,

äre wünschenswert, wenn diese wichtige

rsuchungsmethode auch bei anderen be--nden

 Figuren dieser Zeit angewendet

e, wie bei den Äiadonnen von Krumau.

au, Sternberg und in Bonn.

in diesen neuen und noch wesentlich

feren Gesichtspunkten der Herstellungse

iik gab uns die Ausstellung im letzten

n auch eine neue und hochinteressante

der Sptzeit des Stils und der neuen

icklung bis zur jahrhundertwende. Trotz

interschiedlichen Qualitäten und der oft

irisch entstellten Obertiächen werden hier

Rangstufen sichtbar. Der Weildorfer

des Meisters von Seeon zeigt einen

rrten, bis Ornament verhärteten

nstil und eine pupiwenhafte Körperlichkeit.

'I'_vpus erstarrt zur Ikone. Trotz der

cklichen Bemalung ist die Madonna von

ildsberg bei Älühldorf überlegen.

Star dieses Raumes jedoch stand bei

den rechts rückwärts, viel zu tief aufllt,

 bedeckt von einer egalisierenden

zvergoldung des I9. Jahrhunderts, entdurch

 ein gelbes Älake-tip: die Madonna

(irche von Mülln in Salzburglü (Abb. 1)

10). Hier ist ein bedeutender Plastiker

lem erstarrten Schema ausgebrochen und

itt einen reich fließenden neuen Stil. Haar

Falten iu-rdlrß- Nähe m. laL-nh

'l. u m

7Piin-n

'i lxlldOnlhl der Pfurrkirthc Älullii. Salzburg. Hin.

seite. Typisch für Salzburgs Situation: eine

der zauberhaftesten hohen Frauen durch

Übermalungen zu einer unwürdigen Maske

degradiert, unwirksam aufgestellt in einem

barocken Altarzusammenhang. Die Freilegung

dieser Madonna und ihre frei sichtbare Aufstellung

 muß als religiöse und kulturelle

Forderung dringend vertreten werden.

So möge diese Betrachtung enden mit der

befriedigenden Feststellung, daß das mächtige

Domkapitel sich erstmalig wirklich seines

künstlerischen Erbes besonnen hat. Damit sind

aber neue und unabdingbare Verpflichtungen

erwachsen. Die Blicke der XYelt wurden auf

die Wunden gelegt, auf den oft schmachvollen

Zustand, der bedeutende Zeugnisse der Kunst

der Schönen Madonna heute noch erniedrigt,

ANÄlElkKUNGEN 4 Iii

1 Kurt lknssacher: Die Silioiie nhilivnii.) tun Xlatiaiiiiiir und

ihn: Bedeutung fui die iesihicliie der l'l.niik iiiii Hit!

Alte und moderne Knmr 73. i'm-i. x, J i."

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IU Xladixnna der l'farrkitt'ht' Niiillii. Xihbiirg. l{ii(k.lI1xl(lH

auf die falsche Äufstellung, die im Zusammen?

hang mit den liinrichtungen

Liturgie verbessert werden konnte. Klugen

hier in den nächsten Jahren die Bemühungen

einsetzen, die den Leistungen anderer Länder

gleichkommen.

Vor den Augen des Verfassers erscheint es

zur neuen

als große Äufgvalie Salzburgs, vielleicht in

10 jahren ein größeres Äusstellungsthema

aufzugreifen: Salzburgs Kunst um 1400. Zusammen

 mit den Xladonnen könnten dann die

Vesperbiltler als gewaltiges Gegenstück ger

zeigt werden, ebenso aber auch die übrige

Plastik und die Tafelmalerei dieser lipoche.

Äloge dies verwirklicht uerden in großeren

Räumen eines bis dahin errichteten DiUYCSÄU

ÜTUSCUPHS.

i Das Älaierial fiir die Formen lwi uiilirxkaiiiii Xlaliicxid iui

dir xcrltireiie Form" dvt ainli beim litunrcgiii", g iljklillr

lirh Fntnisiiiid iixtiiciitllnir ist. sind dn Vlaiirialicii du

Ieilformen. die nirhrfaili it-rixt-ndci runden konnten. wixiliicilrii.

 Am ehesten Hi gclirniiiilci (an. rnn in", xciwrlli.

anninchiiii-ii.

t lirii livlspiel iiiilerleql die liülflt" [nir-rsiliinidiiiitl und

Älisvtziiiig des Kindes Hi!!! Knrpei de: Niadonna imi Hallsiaii

iiiilit tllC Äluglitlikvii. d l bei du Äussuiiu dn ulriiiii

kiiiiiihrni xrrixendci wurde lni l-cgeiiiril. si. lKWitixl dies

t-im. tl.l gerade JII tut-m Stelle Htgcii AlCY l. liternliliiitliiii;

t-m Kflllsllhk Kliigcsßlll ntriit-n liiilli Hut mnisn- n u h dßlli

iviill lIJilIßCJYlKWlkT ixcrdcn. nobel ir niili dri Si-relali rltx

 
            
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