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Full text: Wiener Silber 1780 - 1866, Band 2: Zuckerstreuer, Zuckerdosen, Zuckervasen, Zuckerzangen

Aus der Kostbarkeit von einst 
ist eine Selbstverständlichkeit ge 
worden. 
ZUCKER IST 
NICHT GLEICH 
ZUCKER. 
Der menschliche Erfin 
dungsgeist hat auch vor dem 
Zucker nicht haltgemacht: 14 ver 
schiedene Sorten für die verschie- 
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jy= 
ucker ft 
5 1. 
densten Zwecke stehen heute zur 
Auswahl. Kristallzucker - je nach 
Größe der Kristalle - in Form von 
Normalkristall und Feinkristall. 
Staubzucker 
als fein gemah 
lener und ge 
siebter Kristall 
zucker. Neu in 
Österreich ist der 
Streuzucker, ein be 
sonderer Staubzucker, der nicht 
zusammenklumpt. Der zum klei 
nen Braunen, zu Hause oder im 
Cafe, so beliebte Moccawürfel 
zucker. Wer seine Gäste über 
raschen möchte, der serviert 
ihnen zum Kaffee, neben dem 
herkömmlichen Würfelzucker, 
den Bridgezucker - nicht nur 
leidenschaftliche Kartenspieler 
werden Augen machen. Gelier 
zucker zum Einkochen von 
Marmeladen oder Konfitüren. 
Hagelzucker für die Dekoration 
auf Milchbrot, Weihnachtskeksen 
oder anderem Gebäck. Teetrinker 
bevorzugen zu ihrem edlen 
Getränk den mit Karamel durch 
zogenen Kandis. Immer mehr in 
Mode kommt Braunzucker, wel 
cher durch die Kristallisation aus 
braunem Zuckersirup gewonnen 
und mit Rohrzuckersirup veredelt 
wird. Und der traditionelle Zucker 
hut ist heute Mittelpunkt 
der nostalgischen Feuer 
zangenbowle. 
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B!d! 
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Demner & Merlicek
	        
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