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Volltext: Wiener Silber 1780 - 1866, Band 2: Zuckerstreuer, Zuckerdosen, Zuckervasen, Zuckerzangen

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56 „Sucrier“ (vasenförmiger Zuckerlöffelständer); Reproduktion aus: 
Ausst. Paris 1822, PI. 38. - ‘Sucrier” (vase-shaped sugar-spoon stand); 
reproduction from: Exhibition Paris 1822, PI. 38 
Noch öfter als solche Löffelgestelle (ohne Löffel) finden wir Löffel (ohne Gestell). 
Manchmal sind sie als Salzlöffelchen identifizierbar (Abb. 67, S. 71), häufig kann man 
ihren Verwendungszweck nicht mehr exakt bestimmen, wenn auch die Aufwendigkeit 
von Material und Ausführung - und manchmal auch ihre Kleinheit - vermuten lassen, 
daß sie für Gewürze gebraucht wurden (Abb. 64, 65, S. 70). Es sei hier allerdings darauf 
hingewiesen, daß es auch für Messer und Eierlöffel Gestelle gab; hier seien nur die Ge 
stelle für Eierbecher und -löffel des Berndorfer Katalogs von 1893 genannt (Abb. 66, 
S.7D. 
Die vielen, uns meist als Einzelstücke überlieferten Löffel sind ihrem Gebrauchszweck 
als Salzlöffel, Eislöffel, Senf- oder Zuckerlöffel nicht immer eindeutig zuzuweisen; der 
vorne begradigte Löffel ist nicht immer unbedingt ein Eislöffel, es kann sich dabei auch 
um einen Salzlöffel handeln (Abb. 77, Nr. 5295, S. 80). Hingegen werden Löffel mit mu 
schelförmiger Kelle (durchbrochen oder nicht durchbrochen), in verschiedenen Größen 
ausgeführt, meist als Zuckerstreulöffel benützt worden sein. 
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