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12 Deckelterrine (Dekor „Familie Rose“); Wiener Porzellanmanufaktur, zwischen 1744 und
1749; eingestempelter Bindenschild, Bossiererstempel C; Höhe: 25 cm. - Antiquitäten C. Bed-
narczyk, A-1010 Wien, Dorotheergasse 12
erkaufte Häuser und geführten Gehauen aus der Fabriks-Kasse mit 40,978 f. 23% Kr bestritten
werden mußte, so wäre doch selbe vermögend in dieser Zeit-Frist an die Banco HpFCassa
78,151 f. 28 Kr. abzuführen. Das arbeitende Personale wäre a: 1762 - 140 und ist bis a: 1770 auf
200 Köpfe angewachsen.
Jm Jahre 1770 wurde bey der Fabrik eine verfeinerte Porzellain Masse eingeführt, und ein höhe
res weißes, besonders bey den Bisquit z Figuren zu erhalten, nur war die Erzeugung davon für die
Fabrik zu kostbar, auch etwas zu glasartig, wohingegen mit Vermischung der alten Massa selbe
bis Dato bey feinem Gattungen sehr anwendbar befunden wird.
Die richtige Aufschreibung und Verrechnungsart mangelte bey diesen dem allerhöchsten Aerario
gehörigen Werk. Dahero unterm 1 ,en Nov. 1770 solche nach dem Ccäl =Fuß nach vorhergegange
ner Jnventur eingeführt wurde, das Fabrik z Vermögen erschiene primo 9 brls 1770 mit 325,108 f.
45 Kr.
Der sich fernerhin mehrende Verschleiß konnte ohne weiterer Erbauung mehrerer Brennöfen
nicht erhalten werden. Es wurde demnach unterm 7. August 1771 das an die Fabrik anstossende
Leisnerische Haus für 6200 f. erkauft, und sogleich in diesen Gebäu zu beyden Seiten 12 neue
Brennöfen, ein Verglüh z Ofen und ein Verglüh z Depositorium nebst noch mehreren Werkstätten
und Farben Laboratorium erbauet, hiedurch wurde Raum gewonnen, die Buntmahlerey in einem
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