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Volltext: Wiener Silber 1780 - 1866 : Tabaksdosen

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234 Detail einer Schnupftabaksdose, Kat. Nr. 6 (1813). - Detail of a snuffbox, cat. 
no. 6 (1813) 
RELIEFIEREN 
Dosendekore, die eine reliefierte Oberfläche aufweisen, können nicht nur manuell, son 
dern auch durch maschinelle Methoden (Stanzen, Pressen, Drücken, Walzen, Prägen, 
Ränderieren) hergestellt worden sein. Ob mittels Fall-, Streck- oder Walzwerk, Sieken- 
zug, Schraubenpresse, Drehbank, Drehstuhl oder Ränderrierrädchen entstanden, läßt 
sich meist kaum mehr feststellen. Die erforderlichen Maschinen bzw. Werkzeuge waren 
wesentlich früher verfügbar, als man dies allgemein annimmt, 
Da maschinell erzeugte Reliefs oft manuell mit Grabstichel und Punzen nachbearbeitet 
wurden, darf man nicht den Fehler begehen, eine solche Oberflächengestaltung zur 
Gänze als Handarbeit zu betrachten. 
Weit ins 19. Jahrhundert hinein tradierte klassizistische Motive sowie solche aus dem 
Biedermeier-Repertoire finden sich auf zahlreichen Dosen, deren Details hier abgebildet 
werden (Abb. 234- 252). Auffallend ist bei stark vergrößerten Ausschnitten das Vor 
kommen identischer (oder nahezu identischer) Ornamentbordüren auf Objekten ver 
schiedener Werkstätten, z. B. eine ganz charakteristische Randleiste aus aneinander 
gereihten dreieckförmigen, blattartigen Motiven, am besten im Ausschnitt (Kat. Nr. 11, 
Abb. 237) oben und unten zu sehen; dieselbe Bordüre kommt auf weiteren Dosen vor 
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