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343 Elias Montoison, Teil der Guillochiermaschine Abb. 337. - Elias Montoison, part of guilloche
machine, fig. 337
man die Trommel S' der Patronen auf die Spindel geschoben hat, und bevor man die
Scheibe S darauf steckt. An diesen Ring stützt sich die erwähnte Scheibe von vorn. Auf den
Kopf der Spindel, weicher außerhalb der vordem Docke sich befindet, wird ein messingenes
Futter Q' gesteckt, und mittelst dreier Schrauben festgehalten. Jn die Öffnung dieses Fut
ters komt wieder ein messingener, genau hineinpassender Zylinder, der ebenfalls von drei
Schrauben gehalten wird, und auf dessen herausragendes Ende man das zu guillochirende
Uhrgehäuse aufkittet.
Auf der Spindel befinden sich bekanntlich die Patronen, d. h. messingene Scheiben, weiche
am Umkreise (und zwar theiis auf der Stirn, theiis auf der Fläche) eine gewisse, verschiedene
Anzahl Facetten oder seuchter Rinnen zur Hervorbringung der Dessins besitzen. Die Art, wie
diese Patronen mit der Spindei verbunden werden, kann man wieder aus Fig. 10 erkennen,
womit man den nach der Linie oc oc genommenen Querdurchschnitt, Fig. 11, vergleichen kann.
Auf die Spindel wird zuerst eine hohle messingene, zylindrische Trommel S' geschoben, wei
che am vordem Ende durch die Scheibe U', und hinten durch eine zweite, aber viel größere
Scheibe T' geschlossen ist. Jede dieser Scheiben besitzt nach einwärts ein Rohr, womit sie
auf einem der dickeren Hälse P',P' der SpindeI steckt; und auf diesen Hälsen kann sich also
die Trommel frei rundherum drehen. An einer Stelle ihres Umkreises besitzt die Trommel eine
der ganzen Länge nach hinlaufende eiserne Leiste ß. (Fig. 11), welche zur Befestigung der
Patronen dient. Diese Patronen sind nähmiich entweder bloße Ringe, wie X', X', oder sie be
sitzen überdieß einen röhrenförmigen Hals, wie W', W'. Von der letztem Art ist eine Patrone
in Fig. 12 nach zwei Ansichten vorgestellt. Alle aber haben in ihrer großen runden Öffnung,
womit sie auf die Trommel S' gesteckt werden, einen Ausschnitt (ß‘, Fig. 12), der über jene
Leiste ß geht, und solchergestalt die Drehung der Patronen auf der Trommei verhindert. Die
vorderste Patrone wird durch drei Schrauben y (Fig. 2, 3, 10) am Herabgehen verhindert, wel-
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