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Full text: Wiener Silber 1780 - 1866 : Tabaksdosen

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346 Elias Montoison, Teile der Guillochiermaschine Abb. 337. - Elias Montoison, 
parts of guilloche machine, fig. 337 
zusamengehängt ist. Die Richtungen, in welchen die Löcher für diese Stifte gebohrt sind, 
kreuzen sich in rechten Winkeln, und so entsteht eine Art von Universal = Gewind, welches, 
ohne die Verbindung zwischen J‘ und D " aufzuheben, doch der Schraube D " bei jeder Stel 
lung der Docke und der Feder A " gestattet, dem Zuge der letztem willig zu folgen. Auf der 
Spindel D" befinden sich zu diesem Behüte die Schraubenmuttern E", F", von welchen er 
stem gebraucht wird, um D ", und folglich die Docken samt der Spindel vorwärts zu stoßen, 
letztere (F"j um sie zurückzuziehen. E" wird benutzt, wenn der Anlauf an der vordem, F", 
wenn er an der hintern Fläche einer Patrone Hegt. Man schraubt dabei jedes Mahl die Muttern 
an eine solche Stelle, daß die Feder nach der entsprechenden Richtung gespannt wird. 
Da der Anlauf auf jeder von den zwei Seiten der Maschine angebracht werden kann, so muß 
auch die Kraft, welche bei der Seitenbewegung die Patronen gegen den Anlauf drückt, auf 
beiden Seiten angebracht seyn. Diese Kraft besteht hier in einer starken gewundenen Feder, 
welche in dem Federhause H" eingeschlossen ist, und durch die bekannte Vorrichtung (ein 
mittelst des Heftes N" umzudrehendes Sperr = Rad mit Sperrkegel und Feder) gespannt 
oder nachgelassen wird. Jedes der zwei Federhäuser H" liegt in einem gabelförmigen Trä 
ger J", welcher mittelst einer SchraubenmutterL" (Fig. 1) auf der Bank befestigt ist. Auf 
dem Umkreise des Federhauses ist eine Gelenkkette K" festgemacht, deren anderes Ende 
oben auf der Hinterdocke, bei M", befestigt ist. Solchergestalt zieht jene der Federn, welche 
gespannt ist, das ganze Gestellt der Spindel gegen sich hin, und drückt die Patrone gegen 
den Anlauf; daher muß auch jedes Mahl die Feder auf jener Seite gespannt werden, wo man 
eben den Anlauf hingestellt hat, während die andere Feder indessen nachgelassen ist. 
Will man, während die Feder gespannt ist, den Anlauf wegnehmen, so muß ein Mittel ange 
wendet werden, um das plötzliche Herüberfallen der Spindel auf diese Seite zu verhindern. 
Dieses besteht darin, daß man von den durch die Galgen Y 1 hineingehenden Schrau- 
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