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Full text: Wiener Silber 1780 - 1866 : Tabaksdosen

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361 Montoison - Ramel, Maschinen zur Verfertigung von Uhrgehäusen (Fallwerk, Schrauben 
presse, Walzwerk); Technische Universität Wien, Universitätsarchiv, Priv. Reg. Nr. 1549. - Montoi 
son - Ramel, Machines for production of watch cases (stamp, press and roller); Vienna Techni 
cal University archives, reg. patent no. 1549 
ELIAS MONTOISON - LOUIS CONSTANTIN RAMEL: MASCHINEN ZUR 
VERFERTIGUNG VON UHRGEHÄUSEN (1830) 
Beschreibung 
1. Verfertigung der Uhrgehäuse. Die Verfertigung der Gehäuse an sich geschieht ganz auf die 
gewöhnliche Art; auch beim Emailliren wird das übliche Verfahren befolgt. Das Neue in unse 
rer Methode besteht in der Anwendung des von den Schweizern gebrauchten Mittels, die 
Desseins auf der goldenen Platten mittelst des Walzwerkes hervorzubringen, statt sie zu gra- 
viren. Die Einrichtung des Walzwerkes bleibt hierzu die allgemein bekannte; um jedoch nicht 
das Mindeste an Vollständigkeit abgehen zulassen, haben wir auf dem beiliegenden Blatte ein 
solches Walzwerk gezeichnet. Auf eine der beiden stählernen Walzen wird ein beliebiger 
Dessein gravirt, der sich dann auf das durchgehende Blech vertieft eindrückt, und in der 
Folge mittelst des Emails ausgefüllt wird. Am zweckmäßigsten ist es, den Dessein in einem 
Ovale zu graviren, wie Beilage A, weil man aus diesem die Gehäuse = Platte auf dreierlei ver 
schiedene Weise herausschneiden kann, so, daß sie jedes Mahl verschiedene Theile des 
Desseins zeigt; wodurch man verschieden aussehende Gehäuse mittelst einer einzigen 
Walze erhält. Die Beilagen B und C sind zwei aus dem nähmlichen Ovale geschnittene runde 
Platten. D und E sind andere, kreisrund gravide Desseins. - 
2. / Verfertigung der Zifferblätter. Die goldenen, silbernen oder tombakenen Uhrzifferblät 
tern, welche den sogenannten Gerstenkorn = Dessein darbieten, werden nach meinem 
neuen (bisher im Jnlande nicht ausgeübten) Verfahren, nicht mehr guillochirt, sondern mit 
telst einer Stanze und eines bleiernen Ober = Stempels gepreßt. Man kann sich dazu des 
Fallwerkes oder einer Schraubenpresse (Prägwerk) bedienen, welche beiden Maschinen, ob 
schon allgemein bekannt, der Vollständigkeit wegen, auf dem beiliegenden Blatte gezeichnet 
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