MAK

Full text: Wiener Silber 1780 - 1866 : Tabaksdosen

A. 
dm 
S5 
m 
m. 
JtorP 
SK 
rv 
K») 
.-.•V 
r 
-.-• v v 
jfm 
ctg 
mn. 
MKi 
S' ->/7j 
362 Montoison - Ramel, Uhrgehäuse, vgl. 
Abb. 361. - Montoison - Ramel, watch case, 
cf. fig. 361 
■ ^MSBäg&säsgp© 
''V 
■SSroim 
. r-k ifca->V^ 
<■v yjgVi* V.~ 
363 Montoison - Ramel, Uhrgehäuse, vgl. 
Abb. 361. - Montoison - Ramel, watch case, 
cf. fig. 361 
sind. Das übrige Verfahren bei der Erzeugung der Zifferblätter, nähmlich die Vollendung der 
selben, bietet nichts Neues dar. Das Verfahren beim Gebrauche des Fallwerkes und der 
Presse Ist das gewöhnliche. Die Stanzen werden theils gravirt, theils mit Punzen geschlagen; 
insbesondere werden die kleinen gerstenkornähnlichen Vertiefungen auf denselben mittelst 
einer so gestalteten Punze, durch Hülfe einer Theilscheibe, regelmäßig eingeschlagen. Die 
Verfertigung der Stanzen ist übrigens ein Geschäft des Graveurs, und macht keinen Gegen 
stand unseres Privilegiums aus. Unter den Beilagen befindet sich ein nach meiner Methode 
verfertigtes silbernes Zifferblatt. 
Die hier angezeigten Verfahrungsarten sind äußerst vortheilhaft: denn was 1) die Gehäuse 
betrifft, so fallen dieselben durch das Walzen der Desseins schöner aus, und können dünner 
gemacht werden, als wenn man sie graviren muß; und 2) die Zifferblätter werden durch das 
Pressen ungemein viel schneller erzeugt als durch Guillochiren, fallen dabei eben so schön 
aus, und können überdieß sehr dünn seyn, welches zu ihrer Wohlfeilheit außerordentlich bei 
trägt. 
Wien den 18. Jänner 1830. / Elias Montoison / Louis Constantin Ramel / vom 1. Februar 1830. 
Prot: N° 1146 de 1837 / Priv: Reg: N 0 1549. /: 1 Beschreibung, 1 Umschlag, 1 Zeichnung 
nebst 1 silbernen Zifferblatte und 5 Stück papierne Muster Desseins :/ das silberne Ziffer 
blatt befindet sich im Fabr. Prod. Cabinett unter Jnventar N° 71 de 1838 auf bewahrt. 
(Technische Universität Wien, Universitätsarchiv, Priv. Reg. Nr. 1549). 
204
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.