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362 Montoison - Ramel, Uhrgehäuse, vgl.
Abb. 361. - Montoison - Ramel, watch case,
cf. fig. 361
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363 Montoison - Ramel, Uhrgehäuse, vgl.
Abb. 361. - Montoison - Ramel, watch case,
cf. fig. 361
sind. Das übrige Verfahren bei der Erzeugung der Zifferblätter, nähmlich die Vollendung der
selben, bietet nichts Neues dar. Das Verfahren beim Gebrauche des Fallwerkes und der
Presse Ist das gewöhnliche. Die Stanzen werden theils gravirt, theils mit Punzen geschlagen;
insbesondere werden die kleinen gerstenkornähnlichen Vertiefungen auf denselben mittelst
einer so gestalteten Punze, durch Hülfe einer Theilscheibe, regelmäßig eingeschlagen. Die
Verfertigung der Stanzen ist übrigens ein Geschäft des Graveurs, und macht keinen Gegen
stand unseres Privilegiums aus. Unter den Beilagen befindet sich ein nach meiner Methode
verfertigtes silbernes Zifferblatt.
Die hier angezeigten Verfahrungsarten sind äußerst vortheilhaft: denn was 1) die Gehäuse
betrifft, so fallen dieselben durch das Walzen der Desseins schöner aus, und können dünner
gemacht werden, als wenn man sie graviren muß; und 2) die Zifferblätter werden durch das
Pressen ungemein viel schneller erzeugt als durch Guillochiren, fallen dabei eben so schön
aus, und können überdieß sehr dünn seyn, welches zu ihrer Wohlfeilheit außerordentlich bei
trägt.
Wien den 18. Jänner 1830. / Elias Montoison / Louis Constantin Ramel / vom 1. Februar 1830.
Prot: N° 1146 de 1837 / Priv: Reg: N 0 1549. /: 1 Beschreibung, 1 Umschlag, 1 Zeichnung
nebst 1 silbernen Zifferblatte und 5 Stück papierne Muster Desseins :/ das silberne Ziffer
blatt befindet sich im Fabr. Prod. Cabinett unter Jnventar N° 71 de 1838 auf bewahrt.
(Technische Universität Wien, Universitätsarchiv, Priv. Reg. Nr. 1549).
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