MAK

Full text: Wiener Werkstätte : die Schutzmarken, Rosenmarke und Wortmarke

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Abb. 7. Kolo Moser, Entwurf für ein Kollier (Werknummer G 741), um 1907 (WWMB 65, S 741)■ 
Länge 15,1 cm. - ÖMAK, Inv. K.l. 12575/3 
Fig. 7: Kolo Moser, design for a necklace (serial number G 741), around 1907 (WWMB 65, p. 741); 
length 15.1 cm. - ÖMAK, Inv. K.l. 12575/3 
ANKAUF FEBRUAR 1911 
Als terminus ante quem ist das Inventarisierungsdatum 21. 2. 1911 für ein Czeschka- 
Teeglas (Abb. 212-214, S. 184-185) mit Silbermontierung und Silberuntersatz zu werten. 
Die Inventarisierung stimmt mit den Kalkulationsdaten 1909-1910 überein. Charakteri 
stisch ist - auf der Untertasse (Abb. 213, S. 184) - die aus zwei Worten bestehende Be 
zeichnung WIENER WERKSTÄTTE, die auch auf anderen Objekten dieser Zeit vorkommt 
(der Oberteil ist stattdessen mit dem Signet WIENER WERK STÄTTE im Block verse 
hen). 
DAS SIGNET WIENER WERK STÄTTE IM BLOCK, AB 1909/10 
Relativ selten findet sich auf Metallobjekten ein außergewöhnlich großes Signet WIENER 
WERK STÄTTE eingestempelt (Abb. 236-238; S. 204-205). Die weiteren Kennzeichen er 
scheinen demgegenüber klein. Zwei vergleichbare Aufsätze, einer in Privatbesitz und 
einer im Besitz des Österreichischen Museums für angewandte Kunst, sind mit diesem 
großen Signet versehen; sie unterscheiden sich voneinander durch die einmal verhan- 
dene, einmal fehlende Bodenplatte. Auch die mit dem kleinen Signet bezeichneten Ob 
jekte sind ab etwa 1909/10 entstanden (Abb. 240 ff., S. 206 ff.). 
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