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Volltext: Wiener Werkstätte : die Schutzmarken, Rosenmarke und Wortmarke

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Abb. 75. Dagobert Peche, Stoffmuster „Marina“, Wiener Werkstätte; 17,4 x 26 cm - ÖMAK Inv 
K.l. 13770/8 
Fig. 75: Dagobert Peche, “Marina” fabric pattern, Wiener Werkstätte; 17.4 x 26 cm - ÖMAK Inv 
K.l. 13770/8 
Die Wiener kunstkeramischen Werkstätten Busch & Ludescher gingen, wie wir wissen 
(Waltraud Neuwirth, Wiener Keramik, Braunschweig 1974, S. 384-393), aus der kerami 
schen Fabrik der Firma Förster hervor. Auf einem Briefkopf der Firma sind zwei Marken 
(Abb. 65, S. 87) zu sehen: die an die Förster-Marke erinnernde Rundmarke mit Biene so 
wie das mit Wiener Werkstätte-Marken so gerne verwechselte, aus zwei W und zwei K 
bestehende Zeichen. Im Handelsregister wurde die Firma als „Wiener kunstkeramische 
Werkstätten Busch & Ludescher“ am 22. Mai 1908 eingetragen (HR A 8/215) mit dem 
Betriebsgegenstand „Fabrikation und Handel mit kunstkeramischen Gegenständen“. 
Die Rechtsform war seit 15. Mai 1908 eine Offene Handelsgesellschaft mit den Gesell 
schaftern Heinrich Ludescher und Robert Busch, beide Wien. Da mit 15. Jänner 1909 
der Austritt des Gesellschafters Heinrich Ludescher vermerkt wird, war Robert Busch 
ab diesem Zeitpunkt Alleininhaber. 
Am 24. November 1930 wurde das Ausgleichsverfahren über die Firma eröffnet. Die Fir 
menlöschung selbst wurde infolge Betriebseinstellung mit 22. November 1940 im Han 
delsregister eingetragen. Über eine eventuelle Produktion der Firma während des Aus 
gleichsverfahrens bzw. später ist nichts bekannt geworden, sie ist allerdings auch nicht 
zur Gänze auszuschließen. 
Die Worte „Wiener“ und „Werkstätte“ sind noch in anderen Firmennamen enthalten, 
ohne daß sich daraus eine Verwechslungsgefahr ableitete: die Wiener Mosaik-Werk- 
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