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MAK

Full text : Das Kaiserlich Königliche Österreichische Museum für Kunst und Industrie, 1864 - 1914

größere  Tafeln  aus  Wiener-Neuftadt  mit  Philipp  dem  Schönen  und  Johanna  von
Kaftilien  fowie  zwei  kleinere  Rundfeheiben  mit  religiöfen  Darftellungen.  Am  bellen  ill
das  16.  Jahrhundert  vertreten,  und  zwar  vor  allem  durch  fünf  prächtige,  zum  Teil  von
A.  Hör  undChr.  Maurer  fignierte  Schweizer  Scheiben,  eineWidmung  des  Herrn  Dr.Friedrich ­
  Lippmann  an  das  Mufeum  vom  Jahre  1871.  ln  demfelben  Jahre  fowie  1876  kamen
zu  diefen  Glasbildern  der  Renailfancezeit  eine  Anzahl  von  Rundfeheiben  des  16.  und
17.  Jahrhunderts,  vorwiegend  bunte  Wappenfeheiben,  fowie  folche  mit  Schwarzlotmalereien ­
  mit  Silbergelb  hinzu.  Ein  Gefchenk  von  Odiol  in  Paris  vom  Jahre  1879  ill  ein
franzölifches  Glasgemälde  des  fpäten  16.  Jahrhunderts.  1881  widmete  Seine  Durchlaucht
Fürll  Liechtenftein  dem  Mufeum  vier  deutfehe  Scheiben  des  16.  Jahrhunderts  mit  Wappen
und  religiöfen  Darftellungen,  während  die  let$te  Erwerbung  aus  dem  Jahre  1911  in  drei
bunten  Wappenfeheiben  des  16.  Jahrhunderts  der  oberöfterreichifchen  Familie  Jörger
befteht  JOSEF  FOLNES1CS.

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