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VERBESSERTES MODERNES SYSTEM.
anzunehmen in bezug auf Straßenmündung und Aufstellung
von Monumenten oder Brunnen; nach dieser Methode
könnte eine Blockparzellierung sogar durchgeführt werden,
was Fig. 107 auf den ersten Blick erkennen läßt, und diese
Abänderung des Rechtecksystems würde sogar dem früher
schon (Seite 104) nachgewiesenen Vorteil der Zerteilung
Fig. los. des Verkehres auf nur je eine Straßenmündung
entsprechen. Kein gröberer Verstoß
könnte aber dabei gedacht werden,
als wenn es jemandem einfiele, dieses
Parzellierungsdetail wieder zur starren
Regel für einen ganzen Stadtteil zu erü
heben. Gerade die endlose Wiederholung
ein und derselben Parzellierungsform wäre
ja grundsätzlich zu vermeiden, denn der ofte fabriksmäßige
Abklatsch derselben Straßenführung, gleichgültig welcher,
ist ja an sich langweilig und für die Empfindung unerträglich.
Es müßte in die Führung der Straßenzüge absichtlich
eine möglichste Mannigfaltigkeit gebracht werden, und auch
die Form von Fig. 107 dürfte nur
hie und da, etwa gerade dort in
Verwendung genommen werden,
wo eben später einmal ein Komplex
von Monumentalbauten mit
wichtigeren Stadtplätzen entstehen
soll. Selbst die Ungebundenheit
der Villenviertel wird
langweilig bei allzu großer Ausdehnung.
Nur in einem einzigen Falle
wird es unerläßlich, eine Zerteilung des Verkehres zu erzwingen,
nämlich dort, wo mehrere Straßen (wie in Fig. 108)
in einem Knotenpunkt zusammenlaufen, was unter allen
Umständen einen sowohl für den Anblick als auch für den
Verkehr schlechten Platz gäbe. Diese Lieblingsform moderner
Stadtanlagen müßte überall ausgetilgt werden, wo
Fig. 109.