NACH KÜNSTLERISCHEN GRUNDSÄTZEN.
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für Kinder und Erwachsene würde dieses Atrium weit
mehr bieten als die jetzig-en weitgedehnten und doch
zwecklosen Anlagen.
Nicht auf das Flächenmaß kommt es an, sondern auf
die richtige Durchbildung. Vom hygienischen Nutzen, der
beim Freihalten unserer Räume immer verteidigt wird,
kann ja auf dem jetzigen Platz kaum die Rede sein, der
allen Unbilden von Wind und Wetter, Sonnenhitze und
Staub sowie dem Färm der Straßen und dem ewigen
Tramwaygeläute in geradezu unerträglicher Weise ausgesetzt
ist. Die jetzige Sandwüste ist daher auch meist
menschenleer, während das hier projektierte Atrium, geschützt
gegen Wind und Staub, befreit vom Tumult der
Straße, reichlich versehen mit schattigen Ruheplätzen in
den Arkaden und zwischen den Büschen neben dem
Haupteingang, gewiß gerne zur Erholung aufgesucht würde.
In den schrägen Gangteilen neben dem Haupteingange e
wären daher auch ganz gut Kaufläden, besonders für
Darreichung kleiner Erfrischungen, zulässig und in den
versteckten Ecken Zugänge zu beaufsichtigten Bedürfnisorten,
während jede direkte Verbindung mit der Kanalisation
auf dem ganzen Platz zu vermeiden wäre zum Behufe
tunlichster Reinhaltung der Luft. Auch eine kleine Wachestation
könnte in den Baükomplexen G und H untergebracht
und von den Arkaden aus zugänglich sein. In
dieser Weise ausgestattet, könnte der Platz D in hygienischer
Richtung Bedeutendes leisten, während der jetzige
Riesenplatz trotz großer Erhaltungskosten in dieser Beziehung
nichts bietet, weil die Organisation mangelt. Die
künstlerische Wirkung sich vorzustellen, sei dem geneigten
Leser überlassen. Künstler würden sich genug finden,
welche diese Aufgabe entsprechend zu lösen vermöchten
und hiemit wäre denn auch ein Beispiel gegeben, wie es
angefaßt werden müßte, geistiges künstlerisches Kapital
in einer Stadtanlage zu investieren. Es müßten Aufgaben
gestellt sein, dann werden die künstlerischen Lösungen