DIE GESCHLOSSENHEIT DER PLÄTZE.
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des alten Rathauses zu Amsterdam, die Arkadendurch
gänge des Rathauses zu Lübeck, der Laubengang des
Gewandhauses zu Braunschweig, das Rathaus zu Brieg mit
seiner oberen Loggia zwischen zwei Ecktürmen und von
den vielen Marktplätzen mit Laubengängen der zu Münster
und der zu Bologna sowie der Portico dei servi zu Bo
logna. Ebendaselbst wäre auch an die schöne Halle des
Pal. del Podestâ zu erinnern, ferner an den prächtigen
Bogendurchgang von Monte vecchio in Brescia, an die
schönen Loggien zu Udine und von S. Annunziata zu Florenz.
Endlich findet sich das Motiv des offenen Säulenganges
noch mannigfach ausgebildet in den Hofarchitekturen,
Klosterkreuzgängen, Friedhöfen etc.
Alle die aufgezählten Anordnungen und Bauformen
vereinigen sich ungezwungen zu einem ganzen System des
Platzeinschließens in älterer Zeit. Im Gegensätze dazu er
strebt man in neuerer Zeit auch eine Freilegung der Plätze.
Was das zu bedeuten hat, dürfte nach dem Bisherigen klar
sein. Es kommt dies der Vernichtung der alten Plätze
gleich. Wo immer ein solches Unglücksprojekt zur Durch
führung kam, war die Raumwirkung für immer verloren.