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PLATZANLAGEN IM NORDEN EUROPAS.
Fig. 58.
REGENSBURG:
I. Domplatz. II. Domstrafle.
und das Breitenformat der Domstraße zu beachten kommt.
Eine Ausnützung dreier Seiten des monumentalen Bauwerkes
zur Bildung dreier Plätze ganz in italienischem Sinne findet
sich beim Münster zu Konstanz
(Fig. 59), beim Dom
zu Schwerin (Fig. 60) und
anderen.
Daß nebst alledem
die alten Plätze nordischer
Städte den italienischen in
bezug auf Format und
Größe gleichen und auch
an Unregelmäßigkeit nichts
__ zu wünschen übrig lassen,
braucht kaum erwähnt zu werden. Nur zur Möglichkeit
des Vergleiches und zur Anregung eigenen Studiums sollen
noch die folgenden Planskizzen beigegeben sein, nämlich
die Situation des Domes zu Würzburg
(Fig. 61), die Situation des
Rathauses und der Nikolaikirche
zu Kiel (Fig. 62) und der Plätze
um das königliche Theater zu
Kopenhagen (Fig. 63).
Noch deutlicher als bei den
Kirchen spricht sich die gute alte
Regel bei den Rathäusern und
Marktplätzen aus, weil hier auch
kein Grund zu ausnahmsweiser
Freistellung vorliegt. Eine kleine
Anzahl von Beispielen möge auch
hier genügen, um den allgemeinen Typus in einigen seiner
Spielarten vorzuführen. Eine interessante Kombination von
Bauten und Plätzen zeigt Fig. 64. Die Martinskirche an
die Wand geschoben mit Höhenplatz vor der'Schmalseite,
mit getrenntem Breitenplatz vor der Langseite; das alte Rathaus,
eingebaut am Marktplatz stehend, während an anderer
Fig. 59.
*////////,.
KONSTANZ:
Der Münster mit seinen Plätzen.