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Full text: Farbenglas vom Biedermeier zum Art Déco, 1: Farbenpaletten weiß, schwarz, gelb, grün

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67 Lavoir; gelbbraun; Glasfabrik von F. Kleber, Eibiswald (Steiermark), vor 1845; Höhe: 9,2 cm, 
Durchmesser: 22,7 cm. - Technisches Museum Wien, Inv. Nr. TH 12121 
67 Wash-basin; yellowish brown; F. Kleber Glassworks, Eibiswald (Styria), prior to 1845; height: 
9.2 cm, diameter: 22.7 cm. - Technical Museum Vienna, inv. no. TH 12121 
welche HohH und Tafelgläser von mittelmäßiger Güte, größten Theils aber ganz ordinäre Waare 
verfertigen. (KeeB 2/1823, S. 864). 
„Ordinäres“ Glas erzeugte auf der Herrschaft Kamienica die Firma des M. Marszatko- 
witz; davon berichten die Kommentare zur „dritten allgemeinen österreichischen Ge 
werbe-Ausstellung“ in Wien 1845: 
Exp. = Nr. 169. Maximilian Marszafkowitz zu Rzyki, Herrschaft Kamienica in Galizien, arbeitet auf 
einem Glasofen von 8 Hafen, erzeugt meistens ordinäres, gefärbtes und geschliffenes Glas, letz 
teres jedoch nur auf Bestellung, und liefert Giaswaaren in einem Werthe von 7500 fl., welche in 
der Umgegend Absatz finden. Noch hatten die Fürst Lobkowitz'sche Industrie= und Commerz= 
Direction zu Bilin in Böhmen: Glasstürze, und das gräflich Wurmbrand’sche Mineralwerk zu Weiß 
grün in Böhmen: Glasflaschen, eingesandt. (Wien 1845, Lloyd, unpag.). 
Marx Marszatkowicz, Glasfabrikant zu Rzyki, Herrschaft Kamienica im Sandecer Kreise Galiziens 
(Ausst.-Nr. 169): 
Weisses, verschieden gefärbtes Tafel- und Hohl-Glas. 
Die dortige Glashütte hat 8 Hafen, und erhält durch den Umstand örtlichen Werth, dass sie Kies 
und Thon von weitem her zuführt, um das Holz durch ihren Betrieb verwerthen zu können. (Wien 
1845, Bericht 1846, S. 107). 
KRAIN 
In auffälliger Weise - mit eingeschnittenem Schriftzug „Sagor“ - ist eine Flasche dieser 
Hütte bezeichnet (Abb. 86). Bereits 1823 existierte sie nicht mehr: „In Krain befindet 
sich, seitdem die k. k. Glasfabrik zu Sagor aufgelassen ist, eine neue Glasfabrik bey 
Zirknitz.“ (Keeß 2/1823, S. 863). 
Anläßlich der Klagenfurter Ausstellung von 1838 wurde „Johann Bapt. Schwarz, Glasfa 
brikant zu Sagor (Neust. Kr. Krains).“ im Bericht folgendendermaßen erwähnt: 
Das Brennmateriale dieser Fabrik sind gute Steinkohlen, deren Lager hier so reich ist, daß sie 
zum Theile auch die Zucker=Raffinerie und Baumwollspinnerei in Laibach damit versehen. 
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