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46 Drei Muster; Erste österr. Masehinen-Glasfabrik Brunn a/Geb. (Österreich), vor 1934; Etiket
ten: „Ornament Nr. 13“, „Ornament Nr. 13 grün“, „Ornament Nr. 13 gelb“; Höhe: 10,1 cm, Breite:
4,8-5 cm. - Technisches Museum Wien, Inv. Nr. TM 11371 (Geschenk der Firma 1934)
46 Three samples; First Austrian Machine Glass Factory Brunn a/Geb. (Austria), prior to 1934;
labels: “Ornament Nr. 13”, “Ornament Nr. 13 grün”, “Ornament Nr. 13 gelb”; height: 10.1 cm,
width: 4.8-5 cm. - Technical Museum Vienna, inv. no. TM 11371 (Gift of the Company 1934)
TAFEL- UND ORNAMENTGLAS
Der im 19. Jahrhundert übliche Begriff des „Tafelglases“ darf nicht mit Glas „für die Ta
fel“ (Tafelservice) verwechselt werden. Zur Kategorie „Tafelglas“ gehören laut Gerner
das Mondglas, das Zylinderglas, das gewölbte und geriefte Fensterglas sowie Glocken
und Stürze (Gerner 1880, S. 154-183). Ludwig Springer setzt Flachglas mit Tafelglas
gleich:
B. Flachglas (Tafelglas).
Hier unterscheidet man seit alter Zeit das Fensterglas, ein verhältnismäßig schwaches Tafelglas
und daher heutzutage auch als „Dünnglas“ bezeichnet, dann das Spiegelglas, ein verhältnismäßig
dickes Tafelglas und daher auch „Dickglas“ genannt; ersteres dient hauptsächlich für die ge
wöhnliche Fenster-Verglasung, letzteres für Schaufenster-, Auto- und Waggon-Verglasung und
Glasspiegel, woher eigentlich sein Name rührt. Dann gibt es noch besondere Glassorten, wie An
tik-, Kathedral- und Ornamentglas, das Drahtglas und das Mehrschichten-Glas. (Springer 1937,
S. 101).
GLASTAFELN AUS GUTENBRUNN
Die Herstellung gleichmäßig gefärbter, glatter oder gemusterter Glastafeln war das Ziel
vieler Glasfabriken.
In „Österreich unter der Ens“ befand sich die K. K. Glasfabrik Gutenbrunn (auch „Gut-
tenbrunn“; nicht zu verwechseln mit Gutenbrunn in Böhmen, wo sich ebenfalls eine
Glashütte befand):
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