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Volltext: Wien am Anfang des XX. Jahrhunderts : ein Führer in technischer und künstlerischer Richtung, Band 1: Charakteristik und Entwicklung der Stadt, Ingenieurbauten

Straßenbau, Straßenobjekte. 
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bestehen derzeit in der Gürtelstraße, dann in der Engerthstraße im II. Bezirke, in der Altmanns- 
dorferstraße im XII. Bezirke und am Hietzinger Kai im XIII. Bezirke. 
Um den Fußgängern Sicherheit gegen den sich immer steigernden Fahrbahnverkehr zu 
gewähren, werden, insbesondere in letzter Zeit, zahlreiche Schutzinseln an den Straßenbahn 
haltestellen, weiters auch an Straßenkreuzungen und in Straßen mit starkem Verkehr errichtet, 
welche auch zur Aufstellung von Beleuchtungskörpern, Hydranten u. s. w. benützt werden. 
Straßenquerprofil. Die Fahrbahn erhält parabolisches Querprofil. Das Quergefälle vom 
Straßenrücken bis zu dem Fußsteigsaume ist bei Steinpflaster in der Regel 3—4 cm, bei Holz 
pflaster 2—3 cm, bei Asphaltpflaster 2—2'5 cm, bei Schotterstraßen ! ) 4—5 cm auf den Meter. 
Die Fußsteige sind gegen die Fahrbahn um 8—16 cm erhöht, die Säume bilden eine senkrechte 
Stufe, welche das Rinnsal begrenzt (französisches Rinnsal genannt). In älteren Straßen findet 
man wohl auch das früher üblich gewesene, zwischen Fußsteig und Fahrbahn muldenförmig 
verlaufende Rinnsal (deutsches Rinnsal genannt). Die Fußsteige erhalten bei Steinpflaster in der 
Regel ein Quergefälle von 2—3 cm, bei Asphalt- und Klinkerplattenpflaster ein solches von 
1'5—2 cm auf den Meter. Fiegt die Straße an einem Abhange, so erhält sie häufig mit Rück 
sicht auf die einmündenden Straßen ein Gefälle in der Querrichtung, welches durch ver-
	        
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