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Hydrographie.
Hydrometrische und Profilsdaten für das Profil der Kaiser Franz Josefs-Brücke.
Wasserstand in
Zentimetern
Profilsfläche in Quadrat-
Wasserspiegelbreite Mittlere Tiefe Größte Tiefe
meiern
in Metern
am Profil-
pegel
am Pegel bei
der Reichs
brücke
<y
£
O
c75
E
im Inun-
dations-
gebiete
e
CJ
E
E
c3
3
N
B
o
u
c7)
_
t C
im Inun-
dations-
gebiete
3
CJ
E
3
c8
3
E
o
c75
E
im Inun-
dations-
gebiete
3
CJ
N 9)
3
Mg
E
O
c75
3
im Inun-
dations-
gebiete
I
in
= 1 u
CJ
— | >-i
i 1/3
i/i -3
’S o
•E £
in
.3
5
U
<J
3
+ 575
4-382
- 92
+ 559
+ 378
— 104
2481
1939
733
1388
566
105
3974
2505
733
281
274
251
429
423
95
805
697
251
884
707
2-92
3'23 TU
T34 —
4'94
3'59
292
1T4
95
4-7
3-9
1-9
T8
Wasserstand in
Zentimetern
Relatives Gefälle in
pro Mille
Mittlere | Größte
Sekundliche Abfluß
menge in
Kubikmetern
Profil- | Oberflächen-
1
am Profilpegel
am Pegel bei der
Reichsbrücke
Geschwindigkeit in Metern
CJ
E
o
c75
E
im Inun-
dations-
gebiete
3
N ^
E 5
rt 0
bJO 2
E
CJ
E
o
c7)
E
im Inun-
dations-
gebiete
CJ
O
C/7
im Inun-
dations-
gebiete
E
o
c/5
£
im Inun-
dations-
gebiete
3
CJ
E
ea
3
V)
.H
U
CJ
J2
G
2
U
•E ^
3 U
'4-57 5
1+382
!- 92
+ 559
+ 378
— 104
0-57
0-60
0-45
298
257
T37
F75
0-88
0-62
2-49
2-18
T37
302
2'64
F36
F90
0-95
0-57
357
3-12
201
2-30
T60
1-20
7400
4960
1005
2430
500
65
9900
5560
1005
Genauere hydrographische Daten, insbesondere solche über die Niederschlags-, Wasser
stands- und Konsumtionsverhältnisse sind in den Publikationen des k. k. Hydrographischen
Zentralbureaus 1 ) (Wien, 1., Herrengasse 7) zu finden. Über die hydrologische Entwicklung
der Donauwassermengen gibt folgende Tabelle einigen Aufschluß:
Gewässer
Niederschlags
gebiet in
Quadratkilo
metern
Wasserführung in Sekundenkubikmetern bei
mittlerem
Mittelwasser i jährlichem
1 Niedrigstwasser
mittlerem
jährlichem
Höchstwasser
bisher beob
achtetem
Höchstwasser
Donau oberhalb der Innmündung .
Inn an der Mündung 1 )
Traun an der Mündung ....
Enns an der Mündung ■)....
Zubringer zwischen Inn und Enns
exklusive der Traun 1 ) ....
Zubringer zwischen der Ennsmün
dung und Wien ')
Donau bei Wien
50.388'3
26.084-2
4.278-4
6.090-7
3.592-5
11.123-2
101.557-3
600
700
150
220
100
350
1800
280
270
50
60
35
100
700
2000
3000
1000
1200
500
2000
5000
4.400
5.000
2.200
2.500
800
4.000
10.500
i) Di e Wassermengen der kleineren Zubringer der Donau sowie die Höchstwassermengen des Inn und der Enns
konnten nur approximativ bewertet werden.
Die aus dieser Tabelle ersichtlichen Höchstwassermengen wurden an der oberen Donau
im Jahre 1882, an den übrigen Flußstellcn aber im Jahre 1899 beobachtet. Die Hochwasser
kulminationen der Donau entwickeln sich, der Niederschlagsverteilung und der Gliederung
des Stromgebietes gemäß, nach den bisherigen Erfahrungen in einer für Wien äußerst günstigen
Weise derartig, daß zuerst die Hochfluten der niederösterreichischen Nebenflüsse, dann jene
der Traun und der Enns, dann jene des Inn und schließlich die der oberen Donau zum
Abfluß kommen und im Hauptstrom zu einer einzigen, sehr flachen Welle resultieren, deren maxi
male Wasserführung weit hinter der Summe der Maxima der komponentalen Wellen zurückbleibt.
') K. k. Hydrographisches Zentralbureau. Jahrbücher 1893—1901. — Beiträge zur Hydrographie Österreichs. Heft 2 4.
Die Hochwasserkatastrophen der Jahre 1897 und 1S99. - Die hydrometrischen Erhebungen an der Donau im Jahre 1897. (Sämtliche
in Kommission bei W. Braumüller, Wien, I., Graben.)