T rinkwasserleitungen.
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von 300 bis 500 mm, sind in Betonunterlagen eingebettet und mit Blei und Hanf gedichtet.
Der oberste Leitungsstrang ist durch „Entlastungskammern“ derart unterbrochen, daß der
hydrostatische Druck nicht mehr
als 3V 2 Atmosphären beträgt.
In den 500 mm weiten
Rohrstrang der Hauptleitung und
den 450 mm weiten Strang der
Zweigleitung von der Fuchspaß
quelle fällt auch ein Dücker unter
dem Naßbach und ein solcher
unter dem Schwarzafluß; die
selben sind als einfache Rohr
stränge ausgeführt und in voller
Länge und mit dem vollen Um
fang in einen Betonklotz ein
gebettet. Bei dem über die
Schwarza führenden Aquädukt,
der in Quadern ausgeführt ist,
ist hinsichtlich des darin unter
gebrachten Leitungskanales die
Anordnung getroffen worden,
daß das benetzte Gerinne desselben für
sich aus Beton hergestellt und von dem
übrigen Mauerwerk des Aquäduktes durch
Asphaltschichten isoliert ist, wodurch die
Bildung von Haarrissen im Gerinne hint
angehalten wird.
Abb. 196.
Wasserschloß Kaiserbrunnen.
Grundriß 1 : 500.
Die Gemeinde Wien hat es sich an
gelegen sein lassen, in dem Bereich der
für die Wasserversorgung Wiens heran
gezogenen Quellen ausgedehnte Grund
komplexe zu erwerben, um daselbst den
Waldbestand möglichst zu erhalten und da
durch die Bedingungen zu schaffen, unter
welchen eine tunlichst konstante Ergiebig
keit der Quellen zu erzielen wäre. Solche
Grundkomplexe wurden bis nun in einem
Ausmaß von 4559'94ha erworben, welches
vorwiegend schönen Waldbestand aufweist.
Außerdem wurde auch in bergmännischer
Abb. 197. Wasseralmquelle. Grundriß des Wasserschlosses 1 :200.
Beziehung ausgedehnter Schutz für den Be- , c v, i
stand der Quellen geschaffen. Sowohl die Quellenterritorien als auch die Grenzen der Schutz
gebiete sind in der Tafel XIII ersichtlich gemacht.
2. Das Schöpfwerk in Pottschach.
Dieses Wasserwerk ist einige Kilometer unterhalb des Marktes Gloggnitz am rechten Ufer
der Schwarza auf einem Grund von rund 24 ha errichtet (siehe Abb. 201). Die Anlage besteh
aus Kessel- und Maschinenbaus, Wohngebäude, Kohlenschupfen und Bruckenwage aus acht
Tiefbrunnen, von denen sieben auf dem rechten Ufer der Schwarza, der achte jedoch auf dem
linken Ufer derselben gelegen ist. Die Anordnung der Brunnen ist aus dem Lageplan
ersichtlich. Die vier Brunnen A, B, C, D, welche ursprünglich angelegt waren, sind symmetrisch
in einer Entfernung von 100 bis 140 m um das Maschinenbaus gruppiert und haben je eine
Tiefe von zirka 10 m und an der Schneide des eisernen Brunnenkranzes eine Weite von ö m.