Brücken der Stadtbahn und der k. k. Staatsbahnen.
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Die einzige größere Eisenbahnbrücke der Wientallinie ist die nächst der Station Hüttel-
dorf gelegene Brücke über den Wienfluß, schief unter 30° 17', mit einer mittleren Weite
Abb. 273. Brücke über die Döblinger Hauptstraße.
von rund 50 m. Dieselbe hat gesonderte Konstruktionen für jedes der beiden Gleise mit
Parallelträgern von 5 - 25 m Höhe und versenkter Fahrbahn.
Für die zahlreichen und ausgedehnten Bahneindeckungen sind in der Regel bei
Lichtweiten von 8'1 m bis 8 8 m gekuppelte Walzträger, bei größeren Weiten bis ungefähr
14 m Kastenträger, in beiden Fällen mit Betonzwischenfüllung, zur Ausführung gelangt. Beispiele
der ersten Type sind die Überdeckungen im Zuge der Stieger-, Kobinger-, Wiengasse etc.,
während die zweite Alternative durch die Überbrückungen nächst den Haltestellen Hietzing,
Schönbrunn, Meidling-Hauptstraße (Kastenträger auf Unterzügen und gußeisernen Säulen), im
Zuge der Nevillegasse,
Reinprechtsdorfer-
straße etc. repräsen
tiert wird. Der stati
schen Berechnung der
Tragwerke wurde, je
nach der Wichtigkeit
der zu überführenden
Straßenzüge, ein Wa
gen von 201 oder
391 Gesamtgewicht
zugrunde gelegt. Die
Eindeckung am Mar
garetengürtel, 296 m
lang, und in der
Strecke Schleifmühl
gasse—Getreidemarkt,
185 m lang, erfolgt mit Abb. 274. Brücke über die Heiligenstädterstraße (Gürtellinie).
Plattenbalkendecken,
System G. A. Wayß & Co., während unter dem Obstmarkte, im Zuge der verlängerten
Kärntnerstraße und zwischen den Perrons der Haltestelle Karlsplatz Moniergewölbe ausgeführt
wurden. Diese Betonkonstruktionen mit Eiseneinlagen sind für die Belastung durch einen Wagen
von 39 t dimensioniert.