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Full text: Wien am Anfang des XX. Jahrhunderts : ein Führer in technischer und künstlerischer Richtung, Band 1: Charakteristik und Entwicklung der Stadt, Ingenieurbauten

öffentliche Gartenanlagen. 
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Abb. 3*1. 
freite Quelle“ in der Nähe des Teiches an der Stiegen 
anlage zur Wienflußpromenade aufgestellt. Das Haupt 
gebäude des Stadtparkes, der nach den Plänen des Archi 
tekten Garben erbaute Kursalon, sowie die vor kurzem 
im Kinderpark am Wienflußufer nach den Plänen Prof. 
Ohmanns erbaute Milchtrinkhalle werden später be 
schrieben werden. Vor dem Parterre des Kursalons steht 
ein Wetterhäuschen, das in Abb. 364 dargestellt ist. 
Der Türkenschanzpark im XIX. Bezirke. 
Abb. 362. Gitter des Schönbornparkes. 
Dieser verdankt seine Entstehung der Cottageanlage 
des XVI11. und XIX. Bezirkes und wurde durch den da 
maligen Stadtgärtner Sennholz ausgeführt (siehe Abb. 349). 
Durch seine hübsche Anlage und reiche Terrainformation 
sowie durch die herrliche Rundsicht — es besteht daselbst 
ein Aussichtsturm — über ganz Wien und den Wienerwald 
bietet er eine starke Anziehung für Freunde der Natur. 
* * 
Von den in letzter Zeit geschaffenen größeren Anlagen 
seien erwähnt: Die im Jahre 1900 durch Ankauf seitens der 
Gemeinde Wien geschaffene öffentliche Gartenanlage im 
III. Bezirke „Arenberggarten“, der im selben Jahre der Be 
nützung übergebene sogenannte „Draschepark“ im IV. Be 
zirke sowie der im Privatbesitz gewesene und der Gemeinde 
unentgeltlich überlassene „Hügelpark“ im XIII. Bezirke, Unter 
st. Veit, welcher im Jahre 1894 durch den Gartenarchjjekten 
Gustav Swensson ausgeführt wurde und die Büste des 
Freiherrn Alex, von Hügel, des Gründers der Gartenbau 
gesellschaft, enthält. 
Die im Privatbesitz befindlichen, dem Publikum ge 
öffneten Garten- und Parkanlagen, von denen einige, z. B. 
der Liechtensteingarten, nur durch die Sommermonate dem Abb. 363. Gitter des Türkenschanzparkes. 
Publikum zugänglich sind, werden mit Anbruch der Dunkel 
heit geschlossen. So der Schloßgarten zu Schönbrunn, der Belvederegarten, Liechtenstein-, 
Schwarzenberggarten und der k. k. Augarten. Die öffentlichen, im Eigentum der Gemeinde 
Wien befindlichen Gartenanlagen sind mit sehr wenigen Ausnahmen auch nachts offen und 
zugänglich und sind daher auch mit der entsprechenden Beleuchtung versehen. 
In den Abb. 360 bis 363 sind einige Einfriedungsarten städtischer Gartenanlagen dar 
gestellt. Die einfachsten Gitter für Schmuckanlagen (siehe Abb. 360) bestehen in der Regel
	        
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