Musealgebäude.
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gewidmet. Dort haben
die Antikensammlung
mit der ägyptischen
bammlung, die Samm
lung von Münzen und
Medaillen, dann jene
von kunstindustriellen
Gegenständen des Mit
telalters und der Re
naissance sowie die
Waffensammlung Auf
stellung gefunden. Das
erste Stockwerk, aus
schließlich für die Ge
mäldegalerie bestimmt,
enthält 14 Oberlichtsäle
und 15 Seitenkabinette
mit zus. 4875'07 m-
Fußbodenfläche und
7330'90 m' 2 behängbarer
Wandfläche. Im zweiten
Stockwerke endlich sind
Ausstellungsräume für
die Sammlung von
Aquarellen und Hand
zeichnungen, die Se
kundärgalerie und Kanz
leien untergebracht. Ei
nige Räume des zwei
ten Stockwerkes sind
in neuester Zeit zur
Gewinnung von Wand
flächen mit Oberlichten
versehen worden. Die
Lokalitäten des Hoch
parterres und des ersten
Stockes weisen reichen
plastischen und male
rischen Schmuck auf.
So sind 'im großen Stiegenhause als Deckenbild eine Apotheose der bildenden Kunst von
Michael Munkâcsy, mit 12 Lünettengemälden (Allegorien) von Hans Makart und Zwickelbildern
von Klimt und Matsch, dann auf dem Treppenpodest Canovas bekannte Theseusgruppe ange
bracht; im sogenannten Goldsaale Julius Bergers großes Deckengemälde „Die Mäzene des
Hauses Habsburg“, in der Antikensammlung 76 Bilder von August Eisenmenger, in anderen
Räumen Deckenbilder von Simon, Karger, Rob. Ruß, L. H. Fischer und Laufberger; in den
Galeriesälen figurale Plastik von Lax, Düll, Silbernagl, Costenoble, O. König, AI. Swoboda,
A. P. Wagner, Artur Straßer u. a.
Im Naturhistorischen Museum sind die Tiefparterrelokalitäten ähnlich wie beim
Kunsthistorischen Museum für Dienstwohnungen, dann für Depot- und Präparationsräumc ver
wendet. Das Hochparterre bietet 5024 m 2 , das erste und zweite Stockwerk je 5139 m 2 Belag
fläche. Die Ausstattung der Innenräume ist weniger prunkvoll wie im Kunsthistorischen Museum,
immerhin aber von gediegener Pracht in den zur Bekleidung der Wände verwendeten kost
baren Materialien, den großen Dimensionen und dem reichen malerischen und plastischen
Schmuck der Schausäle. Eingangsvestibül und Treppe sind ähnlich disponiert wie im Kunst
historischen Museum. Das Stiegenhaus ziert Hans Canons großes Deckengemälde „Der Kreis
lauf des Lebens“, die zwölf zugehörigen Lünettenbilder enthalten allegorische Darstellungen,
gleichfalls von Canons Hand. Eine Reihe von Statuen an den Wänden gibt Porträtdarstellungen
hervorragender Naturforscher. Mit reichem Statuenschmuck ist auch das Vestibül des ersten
Abb. 265. Kunsthistorisches Hofmuseum. Stiegenhaus.