Krankenhäuser.
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Die 860 Krankenbetten aufnehmende Rudolf-Stiftung hat heute ein Flächenausmaß von
33.229 m 2 mit 2 medizinischen, 2 chirurgischen Abteilungen, ferner 1 Abteilung für Augen-
1 fit»- T-I f Irm ti Vc»
Kardinal Rauschergasse
n.m.P. nördlmedicPavillon.
s.m.R süd/. medic. Pavillon.
Cii.P. Chirurg. Pavillon.
J.P. JsoHer Pavillon.
A. Administr Gebäuder
L. Leichenhaus.
W. Waschhaus.
Fe/ber st nasse
Abb. 341. Elisabeth-Spital. Lageplan.
1:2000.
und 1 für Hautkranke. Die
Errichtung einer selbständi
gen gynäkologischen Ab
teilung ist im Zuge. Der
Haupttrakt an derBoerhave-
gasse des in einer wenig
glücklichen Kombination
des Korridor- und Pavillon
systems erbauten Spitales
besitzt ein überschwenglich
weites Vestibül, das bis zu
den beiden Quertrakten ein
geschossig hergestcllt ist.
Der diesem gegenüberlie
gende Ökonomietrakt hat
vier, alle übrigen Trakte um
fassen drei Geschosse. Die
mit 22 bis 26 Betten be
legten Krankensäle haben
nur einseitige Belichtung.
Gegen die Rudolfsgasse liegt
ein viergeschossiges Ad-
ministrations- und Wohn
gebäude, das in zwei Ge
schossen durch einen ge
schlossenen Korridor mit
der Anstalt in Verbindung
steht. Das Prosekturgebäude
mit der Leichenkapelle ist
zweigeschossig an das Nach
bargelände angebaut. An
derselben Nachbargrenze
liegen noch drei Stallge
bäude für die Prosektur
und das Lyssa- und Diph
therie-Heilseruminstitut. An
der westlichen Grenze lie
gen ein Glashaus und ein
Magazinsgebäude, ferner ein
dreigeschossiges Wohnhaus. Leider ist es trotz vielfacher Bemühungen bisher nicht gelungen,
Flächen zu erwerben, um die so notwendige Verbesserung dieser Anlage durchführen zu können.
K. k. Kaiserin Elisabeth-Spital, XIV., Huglgasse 3 (Abb. 341 bis 343).') ^mr^n^Itten
bestandenen Bezirke Sechshaus von einer Anzahl umliegender Gemeinden mit einem Belagraume für 80 Be t
errichtete öffentliche Krankenbaus wurde in den Jahren 1867 und 1872 erweitert, btt aber an so vielen Ubel-
ständen, daß 1878 über behördliche Anordnung umfassende Reformen durchgefuhrt werden mußten un
lm Jah Zu dKsem r Zwecke U wu e rde S ein al an ^Südlichen Abdachung der Schmelz gelegenes Gelände von
13 085 m- um den Betrag von 150.000 K erworben, wo das mit einem Kostenaufwande von 1,360.000 K
erbaute neim Spital unter dem Namen »Kaiser Franz Josef-Bezirkskrankenhaus in Rudolfsheim« mit einem
Belagraum für 456 Betten 1890 zur Eröffnung gelangte. 1892 erhielt es die Bezeichnung »K. k. Kaiserin
Elisabeth-Spital« Als im Jahre 1891 sämtliche Vorortespitäler vom Wiener k. k. Krankenanstaltenfonds über
nommen wurden ging auch die ehemalige Sechshauser Spitalsrealität in den Besitz dieses Fonds über und
nachdem sich schon bei der Übernahme des Elisabeth-Spitals zeigte, daß diese Anstalt namentlich n
administrativer Beziehung bedeutende Mängel aufweise und baldigst Erweiterungsbauten notwendig sein
weTdën wmde über AnTegung des Statthalters Erich Graf Kielmansegg die ^
ein an das Elisabeth-Spital anstoßendes Grundstuck umgetauscht und hier 1894—1896 der Bettma-Fayillon
für 60 kranke Frauen mit einem Kostenaufwande von 530.000 K errichtet 2 ) und gleichzeitig in diesen J
y S« zur Erinnerung au seine verstorbene Gemahlin den Betrag
von 1,100.000 K. Siehe Jahrbuch der Wiener k. k. Krankenanstalten. III. Jahrgang IbO .