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Full text: Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild, 2. Abtheilung: Niederösterreich

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berühmten Quellen, erstreckt sich zwischen Gärten und schattigen Promenadewegen vom 
Fusze der Berge bis in die Ebene hinaus. 
Westlich von der eben erwähnten felsigen, der politischen Flora angehörenden Rand 
zone finden wir ein Gebiet, das den Raum zwischen dem Thiergarten, der Westbahn und 
dem Schwechatflusse einnimmt und unstreitig mit zu den schönsten des ganzen Wienerwaldes 
gehört. Hier kann man den wahren Übergang vom Hügellands- zum Mittelgebirgscharakter 
beobachten, den Kampf des Laubwaldes mit den Nadelhvlzforsten um die Vorherrschaft. 
Klosterruine bei Ried. 
Die an den Thiergarten angrenzenden wiesenreichen Thäler des Pnrkersdorfer Forstes, 
der deutsche Wald, das Dachsgeschleif, der Feuersteinberg und an deren Fuß auf üppig 
grüner Wiese die reizend gelegene Pannzen sind jedem Wiener wohlbekannte Ausflugs- 
pnnkte. Durch hochstämmige Buchenwälder, in denen einzelne dunkle Tannenfvrste für das 
Auge erfrischende Abwechslung bieten, gelangt man über steile Hänge am sogenannten 
Laaber-Steig nach dem malerisch am Rande von Wiesen, an- Fuße langer Hügelketten 
liegenden Dorf La ab. 
Über den zwar nicht hohen, aber desto steiler ansteigenden Höhenzug, dessen Haupt 
punkte: der Hundskehl, Sperr- und Hochstvckelberg mit ihrem malerischen Gemenge von 
Laubholz und alten breitästigen Tannen dem Touristen herrliche Fernsichten gewähren,
	        
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