13
berühmten Quellen, erstreckt sich zwischen Gärten und schattigen Promenadewegen vom
Fusze der Berge bis in die Ebene hinaus.
Westlich von der eben erwähnten felsigen, der politischen Flora angehörenden Rand
zone finden wir ein Gebiet, das den Raum zwischen dem Thiergarten, der Westbahn und
dem Schwechatflusse einnimmt und unstreitig mit zu den schönsten des ganzen Wienerwaldes
gehört. Hier kann man den wahren Übergang vom Hügellands- zum Mittelgebirgscharakter
beobachten, den Kampf des Laubwaldes mit den Nadelhvlzforsten um die Vorherrschaft.
Klosterruine bei Ried.
Die an den Thiergarten angrenzenden wiesenreichen Thäler des Pnrkersdorfer Forstes,
der deutsche Wald, das Dachsgeschleif, der Feuersteinberg und an deren Fuß auf üppig
grüner Wiese die reizend gelegene Pannzen sind jedem Wiener wohlbekannte Ausflugs-
pnnkte. Durch hochstämmige Buchenwälder, in denen einzelne dunkle Tannenfvrste für das
Auge erfrischende Abwechslung bieten, gelangt man über steile Hänge am sogenannten
Laaber-Steig nach dem malerisch am Rande von Wiesen, an- Fuße langer Hügelketten
liegenden Dorf La ab.
Über den zwar nicht hohen, aber desto steiler ansteigenden Höhenzug, dessen Haupt
punkte: der Hundskehl, Sperr- und Hochstvckelberg mit ihrem malerischen Gemenge von
Laubholz und alten breitästigen Tannen dem Touristen herrliche Fernsichten gewähren,