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Unterhalb Schwarzau, links mit dem Zuflusse des Voisbaches, rechts mit dem des
Preinerbaches, beginnt der mittlere Lauf der Schwarza und zugleich eine Reihe der groß
artigsten und reizvollsten Naturbilder, die ihr Gebiet wie das Voralpenland überhaupt
anfzuweisen hat. Es sind dies insbesondere das mit dem vollen Schmuck der Gebirgswelt
ausgestattete Seitenthal des Naßwaldbaches und dessen Nebenthäler, dann die
imponirenden Felsenkessel des kleinen und großen Höllenthales; endlich das zwischen
die mächtigen Gebirgsgruppen des Schneeberges und der Rax meist in hohe steilaufragende
Die „Hintere Wand" bei Miesenbach.
Felsen eingeengte Bett der Schwarza selbst, die mit ihrem grünschimmernden Wasser in
weithin tönenden: Falle durch die Enge flutet, neben dem rauschenden Wasser kaum der
Straße den Durchzug gestattend. Die einzige Weitung in diesem Engthale bezeichnet die
Häusergrnppe des Kaiserbrunnens, der heute als Spender des Hochguellenwassers für
Wien einen besonderen Werth hat. Bei Hirschwang tritt die Schwarza aus der Thalenge
gegen Reichenau hin in eines der schönsten Thäler und, nebenbei gesagt, das einzige
Thal, wo moderne Kunstmittel zur Ausstattung von Sommerfrischen in vollem Maße
zur Geltung kamen. Reicher an Villen und anmuthigen Landsitzen ist kein Thal in den
Voralpen. Reichenau hat aber noch das historische Merkmal für sich, im späteren Mittel-
alter ein Theil der Dotation des vom Herzog Otto dem Freundlichen l327 gestifteten