der ethnographischen Zusammensetzung verschiedener Völkergruppen
gleich interessante Bilder zu einem großen Werke liefern könnte?
Diese Erwägungen veranlaßten uns, diese Arbeit zu unter
nehmen, und so wird denn eine Schar österreichischer und ungarischer
Schriftsteller und Künstler in Wort und Bild das theuere gesammte
Vaterland schildern, die Lesewelt anffordernd zu einer Wanderung
durch weite, weite Lande, zwischen vielsprachigen Nationen, inmitten
stets wechselnder Bilder.
Wien, die herrliche Großstadt mit ihren Prachtbauten, den
alten Stefansdom, das Wahrzeichen Jahrhunderte alter Größe,
in ihrem Centrum, an dem majestätischen Donau-Strom gelegen,
umgeben vom Kranze reizender Berge, rebengesegneter Hügel und
rauschender Wälder, zwischen fruchtbaren Ebenen — so schön, so
altehrwürdig und dabei doch ewig jung und aufblühend, ein Bild,
wie es keine andere Metropole der Erde aufweiseu kann.
Doch weiter ziehen wir durch das liebliche Niederösterreich:
wogende Saatfelder, reiche Niederungen wechseln mit den wildüppigen
Donau-Auen. Nun blicken wir in den Wienerwald: zwischen