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den Tannen und Fichten, in enge Thäler, zu hohen Bergen, an
Gebirgsdörfern vorbei bis zu dem hochragenden Schneeberg mit
seinen kahlen Halden und Krnmmholzgestrüppen.
Wir folgen dem Zuge der Berge: Kalkgebirge Oberösterreichs
mit ihren zackigen Formen, wilde Thäler und Schluchten, blaue Seen,
grünende Wiesen, davor ein blühendes Land von der Donau durchzogen,
mit reichen Städten und Dörfern besäet. Salzburg erhebt sich
vor uns, die alte Bischofsstadt mit ihren grauen Häusern und Kirchen,
ein Kunstdenkmal früherer Zeiten.
Immer höher werden die Gebirge. Vor uns liegt die Felsenburg
Tirol; Gletscher, Urgebirgsmassen, nördliche Vegetation auf
der einen, südliche Glut ans der andern Seite der Alpen; in Vorarlberg,
an den Gestaden des schönen Bodensees halten wir an.
Zunächst geht es, den Gebirgszügen folgend, längs der blinkenden
schneebedeckten Kette der Tauern durch die herrliche grüne Steiermark,
ein Land, das Vieles in sich vereinigt: hohe Bergketten, endlose
Wälder, reizende Hügel, reiche Ebenen von warmer Sonne liebkost.
Kärnten, das schöne Land, sowie auch Krain, mit ihren Seen und
Kalkgebirgen, blendend weiß und grotesk in' den Formen, halb