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Full text: Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild, Übersichtsband, 2. Abtheilung: Geschichtlicher Theil

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der Fall. Die Ländergeschenke des Utrecht-Rastatter Friedens standen mit den übrigen 
Provinzen des Kaisers in keinem historischen Zusammenhang und waren, von dem Reich 
thum der Lombardie und der Niederlande abgesehen, für Österreich nur infoferne ein 
Gewinn, als man dieselben nicht den bvnrbonischen Höfen preisgeben durfte. 
Kaiser Karl VI. 
Neue Ausgaben traten mit den neuen Erwerbungen an Österreich heran. In Ungarn 
galt es vor Allem die Wunden zu heilen, die, kaum vernarbt, der letzte Türkenkrieg wieder 
aufgerissen hatte. Wie schon in früherer Zeit so waren auch unter Leopold I. zahlreiche 
Serben (Raizen) in Ungarn eingewandert, welche insbesondere in den südlichen Grenz 
strichen als lebendiger Schutzwall gegen den Erbfeind des christlichen Namens angesiedelt 
wurden. Jetzt war es namentlich der neugewonnene Temeser Banat, welcher Ansiedler aus
	        
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