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Full text: Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild: Ungarn, Band 3

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von harmonischer Wirkung zu gestalten wußte. Josef Hild liebte namentlich kühn constrnirte 
Gewölbe, wofür als beinahe unglaubliches Beispiel und zugleich architektonisches Eurivsum 
das Kaffeehaus „Zur Königin von England" erwähnt sein mag. 
Außer diesen Gebäuden weisen die älteren Stadttheile, in Ofen die Gassen der 
Festung und Wasserstadt, in Pest der Franz Josefs-, Gisela-, Elisabeth-, Josefs- und 
Deäkplatz, die Palatin-, Dorothea- und Waitznergasse, der Karlsring seiner ganzen Länge 
Palais Alois Graf Kärolyi in der Esterhäzygasfr. 
nach und noch andere, ans Schritt und Tritt Privathüuser aus der ersten Hälfte dieses 
Jahrhunderts ans, welche größtcntheils Werke der genannten Meister sind. Es gibt unter 
ihnen einige, deren mit Säulenordnungcn und Giebeln geschmückte Fronten auf größere 
Wirkung berechnet sind, dann wieder solche, deren Fcumden durch bescheidene Pilaster 
gegliedert erscheinen oder sich mit dem noch einfacheren Schmuck einer elastischen Götter 
oder Heroenbüste, in Form eines Medaillonreliefs, oder mit einem Blumen- und Blätter 
gewinde, meist aber auch niit noch weniger begnügen. Aber, so einfach und bescheiden sie 
sind, so wenig sie als künstlerische Schöpfungen entsprechen wollen, fehlt es ihnen doch 
nicht an einem gewissen Erkennungszeichen des Classicismus, und sie sind jedenfalls
	        
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