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Full text : Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild: Ungarn, Band 3

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ihr  zu  beiden  Seiten  laufen  zwei  gekieste  Wege  für  Fußgänger  und  Reiter.  Und  so  sieht
man  hier  an  heiteren  Tagen  die  elegante  Welt  und  die  arbeitenden  Elasten  Budapests
Seite  an  Seite  nach  dem  Stadtwäldchen  hinaus-  und  wieder  zurückpilgern.  Die  Reihen
von  Palästen  gehen  noch  weiterhin  in  Reihen  von  laubschattigen  Gärten  mit  Landhäusern
über,  Wohnsitzen  von  Ministern,  Consuln  fremder  Staaten  und  begütertem  Publikum,
zwischen  denen  die  Radialstraße  gleichsam  in  das  Stadtwäldchen  hinüberschmilzt.  Den

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Hindernißrennen  der  Offiziers  auf  dem  Wettrennplatz  im  Stadtwäldchen.

Sommer  hindurch  währt  das  lebhafte  Getümmel  des  Publikums,  das  Wagengerassel,  das
ganze  volle  Pulsiren  des  Stadtlebens  längs  der  Andrässystraße  bis  in  die  späte  Nacht.
Im  Winter,  wenn  der  Teich  gefriert,  entfaltet  sich  das  Leben  des  Stadtwäldchens
wieder  in  anderen  Formen.  Die  prächtige  Halle  der  Eisläufer  füllt  sich,  Hunderte,
zuweilen  selbst  Tausende  von  Schlittschuhläufern  schlängeln  sich  auf  der  Eisbahn  schwebend
durcheinander  und  bieten  Abends,  bei  elektrischem  Licht  und  rauschender  Musik,  den
Zuschauern  ein  feenhaftes  Bild.
Zu  solcher  Zeit  rührt  sich  auch  der  Volkshumor;  Schneehaufen  werden  zu  merkwürdigen ­
  Bauwundern  umgestaltet,  großartige  Statuen  aus  ihnen  herausgehauen,  deren
Künstler  ungenannt  bleiben;  die  Schneepaläste  erhalten  große  Titel,  wie  „General-
            
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