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an die berühmte Liebfrauenkirche. Das ist Alles, was von dem großartigen Kloster nbrig-
gebliebcn, dem Asyl, das sich die Tochter Belas IV. durch italienische Steinmetzen mit
königlicher Pracht erbauen ließ. Aus dem Getrümmer strebt ein hoher Thurm empor, mit
wildem Gestrüpp überwachsen, von hundertjährigen Bäumen überwölbt. Als nach der
Überschwemmung von 1838 der Boden hier wieder geebnet wurde, fand man unter diesen
Die erzherzogliche Villa auf der Margaretheninsel mit der anstoßenden Ruine.
Trümmern eine Grabhöhle mit einem Marmvrsarg, der außer modernden Gebeinen auch
eine Krone, einen Ring und Stücke eines goldgestickten Gewandes enthielt. Unweit davon
stieß man auf einen kindlichen Schädel, der ein Perlcndiadcm trug. Das konnten nicht die
Reste von Nonnen, sondern nur die von weltlichen Fürsten sein. Wer diese waren, darüber
gehen die Meinungen der Gelehrten auseinander.
Die Gäste, welche die Insel betreten, finden dort zwei prächtig eingerichtete Gast
häuser, das eine im unteren, das andere im oberen Theile der ^msel. E» sind die^
Lieblingsplätze der guten Gesellschaft der Hauptstadt, besonders der Reichstagsabgeordneten,
Ungarn III. *0