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und über ihrer Asche ein schönes Mausoleum errichtet, das im Jahre 1883 auf Anordnung
des Czar Alexander mit großen Kosten erneuert wurde. Gegenwärtig ist das Mausoleum
nicht nur als ein Werk der Pietät, sondern auch wegen der werthvollen russischen Malereien
und der reichen kirchlichen Schätze, die es enthält, eine Merkwürdigkeit der Umgebung
Budapests.
Auch südlich von Budapest finden sich längs der Donau mehrere gut bevölkerte und
blühende Gemeinden. Die volkreichste und rührigste unter allen ist Promontor (kulkakoü),
Höhlenwohmmg zn Promontor.
nicht nur weil es durch zwei Eisenbahnen und das Dampfschiff in lebhafterem Verkehr
mit der Hauptstadt steht, sondern weil feine strebsame Bevölkerung sich in neuerer Zeit
auch der Industrie widmet. Die Gemeinde ist zur Zeit des Prinzen Engen von Savoyen
entstanden und ihre rasch wachsende Bevölkerung zählt bereits mehr als 5.000 Köpfe.
Ihre Hauptbeschäftigung bildete von Anfang an der Weinbau und selbst jetzt noch, da ihre
Weingärten verwüstet sind, ist Promontor ein bedeutender Sitz des Weinhandels und der
Weinbehandlung. Seine ungeheuren Weinkeller, die zum großen Theil in den Wänden
des Cerithiumkalkes ansgehöhlt sind, gehören meistens Budapests Weinhändlern, die
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